7 Bücher sind in der Kalenderwoche 43 (19. Oktober 2026 bis 25. Oktober 2026) neu in meine Leseliste gekommen. Hier sind sie im Überblick, die ganze Besprechung steht jeweils auf der Seite des Buches.
19.10.2026 – Wen rette ich - und wenn ja, wie viele?
Nein, leichte Sonntagabend-bei-Tee-auf-dem-Sofa-Kost war dieses Buch wahrlich nicht. Ich hatte es vor Kurzem im Rahmen eines Kaufs eines Stapels der schon angesprochenen Reclam-Bücher erworben. Immerhin sind diese oft höchstens 200 Seiten lang. Also recht schnell gelesen. Snack-Packung, aber in diesem Fall ganz sicher kein Fast-Food.
19.10.2026 – ta’ puq mach
ta’ puq mach? Häh? Kaiser-Kind klein? Warum habe ich dieses Buch eigentlich? So ganz genau weiß ich das gar nicht. Ich mag die Geschichte. Naja … das ist wahrscheinlich eine Nullaussage … es gibt, glaube ich, nur wenige Leser, die den „Kleinen Prinzen” nicht mögen, also wirklich nicht mögen. Nicht alle überhöhen die Geschichte so, wie es mancher tut, aber ich kenne niemanden, der die Geschichte nicht mindestens „ganz okay” findet. Aber warum habe ich das Buch sowohl auf Deutsch als auch auf Klingonisch?
20.10.2026 – Arctic Meltdown: Die Neuvermessung der Welt
Das neuste Buch von Robert Habeck also. Ein Grüner. Nun, lange Zeit bin ich SPD-Wähler gewesen. Ich hatte zwar durchaus eine gewisse Affinität zu grünen Themen, die Grünen wählte ich trotzdem nicht. Seit der Bundestagswahl 2021 hat sich das allerdings geändert. Ich hatte als Wähler zunehmend den Eindruck, meine politische Heimat in der SPD verloren zu haben.
21.10.2026 – Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter
Höre ich von Neil deGrasse Tyson, denke ich sofort an Carl Sagan. Dabei unterscheiden sich die beiden zumindest in der Öffentlichkeit sehr stark. Beide sind – oder waren – großartige Wissenschaftskommunikatoren. Aber jeder von ihnen ist auch ein Produkt seiner Zeit.
22.10.2026 – Heller als tausend Sonnen
Bei meinen Großeltern väterlicherseits gab es ein Gästezimmer. Das Zimmer war etwas merkwürdig. Der Raum war niedriger als alle anderen – für sich genommen relativ hohen – Zimmer im Haus. Über drei Stufen ging es hoch in den Raum. Darin standen ein Bett, ein Sofa. Und viele, viele Bücher. Vieles davon war nicht mein Metier: Simmel (nein, wirklich Simmel, nicht Schimmel) in allen Farben und Formen. Viele wirklich alte Bücher. Die Erklärung für die Stufen und die Höhe des Raums war einfach: Unter dem Zimmer lag der Vorratskeller. Er hatte eine höhere Decke als der Rest des Untergeschosses, das kaum mehr als ein Kriechkeller war – und stahl so dem Zimmer darüber ein wenig von seiner Höhe. Der Keller war mir immer ein bisschen unheimlich. Aber dort standen die Einmachgläser mit den leckeren Birnen und den Kürbissen mit Stangenkaneel. Wo die Bücher später gelandet sind, als meine Oma (mein Opa war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben) ins Altenzentrum umzog, weiß ich gar nicht so genau. Teilweise gehörten sie auch meinem Vater, der sie nie mitgenommen hatte.
25.10.2026 – Gott und der tropfende Wasserhahn
Ich habe vor Kurzem für einen anderen Text über ein Buch von Carl Sagan auf YouTube nach einem Video gesucht. Ein Kommentar dort gefiel mir sehr: „Am Anfang jeder Katastrophe steht ein Wissenschaftler, der ignoriert wurde.“
25.10.2026 – Blauer Punkt im All
Neil deGrasse Tyson nannte es „The Book of Carl“: „Blauer Punkt im All“. Auf Englisch heißt es „Pale Blue Dot“. Der Name bezieht sich auf den kleinen blauen Punkt auf einer der wohl berühmtesten Aufnahmen von Voyager 1. Sie wurde aus einer Entfernung von „Milliarden und Milliarden“ Kilometern aufgenommen (sechs Milliarden, um genau zu sein) und zeigt unsere Erde. Nicht einmal ein Pixel, in einer Anmutung von Blau. Wenn man sehr genau hinsieht.