geschrieben am 13. Oktober 2026, gelesen 1995
Sie baden gerade bis zum Hals darin! Im Mythischen? Nein, in Religion. Das fiel mir als Erstes auf, als ich dieses Buch in der Hand hielt. Der Kampf des Guten gegen das Böse, mit massivem biblischem und religiösem Unterbau. Ich fand das beim Lesen ziemlich anstrengend. „Es“ habe ich bei weitem begeisterter gelesen. Es ist sicherlich kein schlechtes Buch, aber als Atheist muss man sich halt erst dran gewöhnen. Ich habe recht oft gedacht: „Ach nee, nicht schon wieder diese Olle …“, wenn Frau Freemantle die Bühne der Erzählung betrat.
Was das Buch für mich ausmacht? Die Figur des Professors Glen Bateman, dem Stephen King recht scharfe Beobachtungen über Gesellschaften in den Mund legt. Seinetwegen habe ich das Buch am Ende im Großen und Ganzen doch recht gern gelesen.
PS: Ich kenne nur die ungekürzte Fassung aus dem Jahr 1990. Inzwischen gibt es aber wohl eine „jetzt noch unkürzer“-Version des Buches. Ob ich mir die kaufen werde, weiß ich noch nicht.