Red Storm Rising – Tom Clancy

Es war das erste Buch, das ich auf Englisch las – notgedrungen, denn auf Deutsch war es lange nicht erhältlich (es erschien erst viel später unter dem Titel „Im Sturm“). Ein Mitschüler hatte es mir geliehen. Dem Buch merkte man den Proamerikanismus noch deutlich stärker an als “Jagd auf Roter Oktober”. Das Ende kam mir dann schon ziemlich wie ein Deus ex machina vor. Gleichzeitig fand ich es aber fesselnd. Wenn man damit klarkommt, ein Buch über den dritten Weltkrieg zu lesen, ist es durchaus eine spannende Lektüre.

Als ich das Buch damals las, war der Kalte Krieg vorbei. Es zeigte eine Realität, die hätte eintreten können, wenn damals vieles anders gelaufen wäre. Allerdings gab ich mich nicht der Illusion hin, dass es so wie im Roman gelaufen wäre.

Aus heutiger Perspektive wirkt der Roman wieder seltsam nah. Vielleicht hatte ich auch deshalb ein ungutes Gefühl, als die Übung hier im Hamburger Hafen „Red Storm Charlie“ hieß.

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