geschrieben am 13. Oktober 2026, gelesen November 2025
Es war eines der Bücher, die ich letztes Jahr mit ins Krankenhaus genommen habe. Ich bin allerdings erst nach der Reha dazu gekommen, es zu lesen: „Project Hail Mary“.
Der Film wird dem Buch in vielen Belangen gerecht. Er zeigt, dass ein fünfarmiges (oder -beiniges?) „Felswesen“ interessanter sein kann als ganze Marvel-Universen.
Wenn ihr den Film mochtet, empfehle ich euch aber auf jeden Fall, auch das Buch zu lesen – schon allein, weil das Ende deutlich ausführlicher ausgestaltet ist.
Achtung, Spoiler! Nicht weiterlesen, wenn ihr weder den Film gesehen noch das Buch gelesen habt.
Nur in einem bin ich mir sicher: Hätte Rocky Grace retten müssen, hätte ihm die Menschheit garantiert keinen Biodome gebaut. Sie hätte vermutlich erst einmal einen Krieg darüber geführt, wer Rocky und seine Technik im wahrsten Sinne des Wortes ausschlachten dürfte. Deswegen verzeihe ich Herrn Weir auch, dass es der Mensch war, der die außerirdische Zivilisation gerettet hat. Andersherum wäre ein solches Ende einfach unglaubwürdig gewesen.