Tuesday, February 7. 2012
... bleiben noch sechs Veranstaltungen (man kann sich noch anmelden). Der Event in Düsseldorf war schon mal ein guter Auftakt. Viele Leute da, viele Fragen gehabt in den Kaffeepausen. Morgen nun Stuttgart ...
Fand meinen Vortrag ein wenig holprig, zuviel Reuse, bin irgendwie nicht in den Flow gekommen. Habe meinen Vortrag aber für die nächsten Veranstaltungen noch ein wenig umgebaut. Und bevor jemand fragt: Ja ... die Slideanzahl ist noch zweistellig  Hab doch nur 30 Minuten ....
PS: Mag mal jemand den Flughafenbetreibern in DUS sagen, das ein Hinweisschild ganz nett wäre, das es da einen Starbucks oben bei der Besucherterasse gibt? Ich bin stumpf dran vorbeigelaufen.
Thursday, February 2. 2012
Ich möchte nochmal auf die nächste Woche startende Veranstaltungsreihe zum Thema Solaris 11 hinweisen. Es gibt zwar schon viele Anmeldungen aber ich will "die Hütte voll sehen"  . Mehr Informationen sowie eine Agenda dazu findet ihr hier.
Sunday, April 17. 2011
 Anfang dieses Jahrhunderts kam eine CD auf den Markt, die für persönlich sehr wichtig war, obwohl ich Künstler und dessen Musik eigentlich nicht so sehr mag. Aber ich erinnere mich an viele Fahrten von Hamburg nach Oldenburg in einer längst vergangen scheinenden Zeit, auf denen mich diese Musik begleitet hat. Ich erinnere mich an viele Fahrten, in denen ich wohl mehr mit meinen Gedanken denn mit der Strasse verbracht habe, denn öfters konnte ich mich nicht so wirklich erinnern konnte, wie ich von Buchholz nach Delmenhorst gekommen war. Oder eben die umgekehrte Strecke mitten in der Nacht, um Montags rechtzeitig wieder in Hamburg zu sein. Ein Lied dieses Albums war damals sehr bedeutsam für mich "Uns trennt das Leben", ein Lied, das in einer seltsamen Genauigkeit auf mein damaliges Leben passte, auch wenn ich für jeden Tag im Himmel 6 Tage in der Hölle bekam. Ich denke es ist jetzt klar, welche CD jetzt meine. "Lektionen in Demut" von Thomas D. 2001 erschienen.
Fast Forward. 10 Jahre später. Die Welt hat sich weitergedreht. Die Welt ist eine andere. Die Welt ist im und am A… . Thomas D hat nun sein Album neu aufgenommen und nennt es einer Software gleich "Lektionen in Demut 11.0". Die Texte sind die alten. Die Musik ist eine andere. Es ist kein Remastering, es sind nicht blosse Remixe. Es ist ein komplett neues Album. Und es ist die bessere Version. Wobei das auch an mir und einem veränderten Hörempfinden und Geschmack liegen kann, denn auch ich bin nach 10 Jahren jemand anderes. Es ist elektronischer, die Beats sind treibender ... bestimmter. Die Arrangements komplexer.
Eigentlich möchte ich keine Hörempfehlung aussprechen, das Album ist in Gänze sehr gut. Wenn ich aber einen Einstieg in das Album vorschlagen sollte, ist dies eindeutig "Uns trennt das leben 11.0". Aber auch das titelgebende "Lektionen in Demut 11.0" sowie "Auf dem Planeten des ewigen Regens 11.0" und "Gebet an de Planet 11.0" gefällt mir sehr gut. Einfach mal reinhören. Sprechgesang muss man allerdings schon mögen.
Tuesday, March 22. 2011

Die Abschlussbemerkung ab 10:25 ist wirklich gut. Das musste wirklich mal gesagt werden.
Friday, March 18. 2011
Sehr interessanter Artikel: Was über Atomkraftwerke (nicht) im Prospekt stand: Nach meiner Einschätzung dürfte sich aber auch bei den Befürwortern eine echte Angst vor einer nuklearen Katastrophe in Deutschland entwickelt haben, denn Fukushima führt sehr anschaulich vor Augen, dass einige verbreitete Grundannahmen über Atomkraftwerke nicht zutreffen:
1. Atomkraftwerke kann man einfach abschalten
[..]
2. Atomkraftwerke explodieren nicht
[..]
3. Störfälle sind beherrschbar, wenn man alles richtig macht
[..]
4. Es gibt Schutzanzüge gegen radioaktive Strahlung
Leider hat der Autor keinen flattr button.
Sunday, March 6. 2011
Schön zu sehen, das Godwins Gesetz auch für Diskussionen in der realen Welt gilt. Georg Enoch Robert Prosper Philipp Franz Karl Theodor Maria Heinrich Johannes Luitpold Hartmann Gundeloh Freiherr von und zu Guttenberg wird beispielsweise in der NZZ mit den Worten zitiert: Er kritisierte die «Häme und Selbstgerechtigkeit», mit der über seinen Sohn hergezogen worden sei. Dies habe er seit 1945 so nicht mehr erlebt. sagte der 64-Jährige. Da haben wir ihn ... den Nazivergleich. Im übrigen ist eine solche Aussage interessant für jemanden, der erst 1946 geboren worden ... aber ich hege hier die Vermutung das hier auch falsch zitiert wurde ...
Friday, March 4. 2011
Wenn Herr Guttenberg als Verteidigungsminister so toll war, wie man ihn jetzt mancherorts beschreibt, um der Bevölkerung zu erklaeren, das es falsch war, das ihn die boese Opposition zusammen mit der Wissenschaftselite aus dem Bendlerblock getrieben hat, dann möge man mir mal erklaeren, warum es nur einen Tag gedauert hat, bis der dafür zuständige Staatssekretär vor dir Tür gesetzt wurde und de Maizière da erstmal gewaltig mit hadert und sich erstmal ein eigenes Bild machen will?
Friday, March 4. 2011
Jene Menschen, die mit gesundem Menschenverstand ausgestattet sind, mögen gerade über die 400.000 Fans des Herrn Guttenberg die Fassung verlieren, allerdings gibt es mittlerweile einige Leute, die diese Zahl anzweifeln und dies auch nicht ohne Grund. Beispielsweise schreibt Peter Berger in seinem Blog medienstratege.de: Nein, diese Zahlen zeigen nicht das Interesse von Otto Normalverbraucher. Ganz im Gegenteil. Sie belegen nur, wie schnell sich Journalisten für Kampagnen missbrauchen lassen. Denn die angebliche Massenbewegung für den Ex-Minister ist zweifelhafter als die Geschichte vom Baron Münchhausen. Und sie hätte nicht den Weg in die Medien finden dürfen. Zahlreiche Hinweise sprechen dafür, dass es bei der Seite nicht mit rechten Dingen zugeht. Eine Reihe anderer Personen erscheint das Wachstum mittlerweile auch merkwürdig.
PS: Der Rücktritt wird Guttenberg übrigens nicht politisch erledigen .... wenn es auch nur halbwegs mit rechten Dingen zugeht, wird ihn das hier erledigen.
Tuesday, March 1. 2011
Das vorerst letzte Mal ein Artikel zum Thema Guttenberg hier in diesem Blog. Es gibt einen zweiten Zwischenbericht zur Dissertation von Herrn Guttenberg: Bisher wurden auf 324 der 393 Seiten[1] der Dissertation (ohne Inhalts- und Literaturverzeichnis) plagiierte Stellen gefunden. Dies entspricht Plagiaten auf 82% aller Seiten. und Dies bedeutet, dass bis jetzt 8061 von 16325 Zeilen, das sind 49% der Doktorarbeit (jeweils inkl. Fußnoten) als Plagiate identifiziert wurden. Wie gesagt, für mich ist es nicht nur der Punkt, das zum Plagiat als wissenschaftliche Methode gegriffen hat. Es geht für mich auch darum, das hier so offensichtlich versucht wurde mit der Aussage, das das unabsichtlich war einen für blöd zu verkaufen. Bei 49% übernommenen Zeilen glaubt das doch wohl bitte keiner mehr.
Und ansonsten: Eigentlich wäre schon für die Rücktrittsrede der Rücktritt fällig gewesen ... jaja die bösen Medien und natuerlich nur für die Soldaten ... aber das nur nebenbeiesagt.
Tuesday, March 1. 2011
Das ist ja richtig grosses Sposoring, muss ja einiges gekostet haben: Es gibt jetzt laut aero.de freies WLAN am Flughafen Hamburg. Laut aero.de zwischen den Gates A17 und C16. Klingt nach viel ... ist es auch ... so knappe 20-30 Meter trennen die Gates. Zudem ... richtig hinsetzen, wenn man sich nicht ans Gate setzen will, geht da auch nicht so recht ... das ist gegenüber vom Ausgang der Airport Plaza ... dort wo jetzt alle Leute von der Sicherheitskontrolle zu den Gates gehen. Was wohl die Ladenpächter davon halten, wenn da ploetzlich zig Businesskasper rumlungern und das kostenlose Internet nutzen wollen
Tuesday, March 1. 2011
Laut Bericht der Bild (interessanterweise die letzte nennenswerte Bastion der Guttenbergfreunde in den Medien) hat Guttenberg seinen Rücktritt eingereicht und wird diesen noch vor Mittag vor der Presse erklaeren. Da ich im Blog nicht zur Bild linke, hier ein Link zur entsprechenden dpa-Mitteilung: «Bild»: Guttenberg tritt noch heute zurück
Friday, February 25. 2011
Ich hatte heute im Büro eine Erleuchtung: Ich glaube wirklich das Guttenberg sieben Jahre in muehevoller Kleinarbeit an seiner Promotionsschrift gearbeitet hat. Nur dann hat er sich wahrscheinlich gesagt "Verdammt, was habe ich denn da für nen Mist geschrieben?", hat den Mist geloesch und hat dann auf die Schnelle die Promotionsschrift zusammenkopiert, über die heute diskuttiert wird. Dazu würde auch passen, das ein Kommentator der Zeit das Thema der Promotion für eine Dr.-Arbeit für viel zu ambitioniert hält.
Tuesday, February 22. 2011
Unsere Bundeskanzlerin hat ja gesagt, sie haette einen Minister und keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter ins Verteidigungsministerium berufen. Ja, das mag sein .... aber der Verteidigungsminister ist oberster Dienstherr von zwei Universitäten, die meines Wissens einen ganz guten Ruf geniessen. So ganz zusammenhangslos ist also die Plagiatsaffäre und sein Ministerposten also auch bei oberflächlicher Betrachtung nicht.
Monday, February 21. 2011
Das Guttenplag-Wiki, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Plagiatsanteile in Herrn Guttenbergs zu finden, hat einen Zwischenbericht herausgegegeben. Zu finden ebenda.
Saturday, February 19. 2011
Das ich sowas noch mal auf unseren Öffentlich-Rechtlichen sehen durfte:
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