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Spreeblick über das iPhoneSaturday, January 13. 2007Trackbacks
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Ich habe ja auch 2 Macs, einen iPod sowie das E61. Meiner Meinung nach wird das Interface des iPhones in dieser Grössenklasse das Beste sein.
Nun muss man aber sehen, dass es auch Gründe für kleinere Displays gibt, genau wie es Gründe für eine richtige Tastatur gibt (kleineres Display=kleinere Grösse / richtige Tastatur=SMS schreiben während dem Autofahren Die heutigen Handys mit ihrem Zahlenblock sind halt evolutionär entstanden aus den alten analogen Telefonen (nein, nicht die Wählscheibe!). Dafür können sie auch von Oma bedient werden (wenn man die grüne und die rote Taste erklärt. Manche sollen auch Schwierigkeiten damit gehabt haben). Das ist ja auch Usability, oder? Was ich bei Apple kritisiere, ganz im besondere zeigt das iPhone den Trend auf, ist, dass sie zwar Standardkomponenten nehmen, diese aber proprietär verpacken. Wo andere Ihre Produkte öffnen, und andere Teilhaben lassen können(Sun durch die ganze Produktpalette, Nokia mit den Linux basierenden N770/N800 sowie Symbian), macht Apple genau das Gegenteil. Das sieht man z.B. auch daran, dass es kein Java geben wird auf dem iPhone: http://blogs.zdnet.com/Burnette/?p=238 Apple, ich mochte Dich einmal sehr. Aber nun ist es eine Art Hassliebe geworden.
Ich sehe eher, das für 99% alle Leute ein Gerät reicht, das sich nicht erweitern lässt. Oder kennst du jemand, der sich darüber aufgeregt hat, das er seinen DVD-Player nicht updaten kann. Oder man gucke sich mal die Verkaufzahlen von einfachen Satellitenreceivern und den Dreambox Satellitenreceivern.
Ich will ein Telephon, das in seiner Grundausstattung das perfekt integriert kann, was ich von einem Handy erwarte. Es ist schade, das kein Java drauf läuft, aber wie ich schon schrieb: Wozu auch ... auf den Servern im Backend läuft es. Reicht doch. Für den Rest habe ich den Browser. Und da hat dann vielleicht Steven recht: Wenn ich das Handy als Virtualierungsfrontend sehe, dann ist Java letztlich nicht mehr notwendig. Schliesslich regt sich ja auch niemand darueber auf, das auf Thinclients wie einer SunRay kein Java läuft.
ThinClient hin oder her. Der Trend geht ja wieder zu Richapplications (siehe Google Earth z.B.). Zudem sind genaugenommen ja der Kalender, Mailclient, Addressbuch, Visual Voicemail sowie der GoogleMap-Browser auf dem iPhone ja auch Richclients.
Der Argumentations zu folgen würde bedeuten dass ein Browser auf dem Handy reicht, nicht? Es gibt viele Innovationen die von Drittfirmen entwickelt werden, welche man heute noch nicht erahnen würde. Ich würde mich diesen nicht verschliessen wollen. Es wird auch interessant werden, was Spieleentwickler dazu sagen werden, sind ja Mobile Games ein grosser Wachstumsmarkt (und meist unter Java entwickelt).
Ja, weil das Basisinfrastrukturanwendung sind. Jetzt mal von Google Maps abgesehen. Extrem häufig benutzt eben.
Wenn ich mal so überlege: - Bookmarks : del.icio.us - RSS-Reader : Google Reader - Onlinebanking : via Browser Nenne mir bitte eine Applikation, die du auf deinem Handy benoetigst, von der du es für ausgeschlossen hältst, das sie ueber einen Browser zu bringen ist. Und weiterhin: Die meisten modernen ThickClients, die neu auf den Markt kommen, sich letztlich nichts anderes wie spezialisierte Browser. Google Earth ist beispielsweise nur ein dezidierter Browser für Google Earth Daten, weil man direkteren Zugriff auf die Graphikfunktionen braucht. Und wie google maps zeigt, kommt man auch ohne aus. Wenn ich ein grosses Dokument tippen will, nehme ich mein Notebook. Es hat seinen Grund warum Google und Yahoo mit auf der Bühne waren. Die Frage ist ja wirklich, ob nicht die Reduzierung aufs wesentliche, letztlich mehr bietet.
Meinetwegen sollen Infrastrukturapplikationen lokal laufen.
Aber stell Dir vor nun kommt irgendeine Firma daher, die ein besseres "Google Map/Yahoo/oder sonstwas" anbietet. Warum soll diese Firma nich auch Software anbieten können für das iPhone? Hier miefts irgendwie nach Monopol. Wie würdest Du das finden, wenn Du von Sun eine SunRay kaufst, inkl. eine von Sun definierte Anzahl Applikationen. Weitere Applikationen können nur via Webbrowser verwendet werden. Nur zu Deinem Wohle. So will es Apple.
ich wollte ja die meckerer und noergler eigentlich ignorieren, sind es doch die, die sich nicht wohlfuehlen, wenn sie nicht am kernel rumschrauben koennen und proprietaere treiber fuer teufelszeug halten. wie spannend. und beim duo ipod/itunes wird auch nur der sandkasten gesehen, in den man sie nicht reinlaesst.
warum ich trotzdem was sage ist, weil dein the-network-is-the-computer!-bezug den nagel auf den kopf trifft. 99% user fuehlen sich wohl, 1% nerds haben kein spielzeug. da geht's lang!
Grosse Innovationen bauen immer auf existierenden Innovationen auf (siehe auch OpenSolaris).
Weshalb soll ich nicht etwas Grossartiges (das UI des iPhones ist so etwas), nicht mit erweitern dürfen, wenn ich etwas für nötig halte? Es zwingt Dich niemand, meine SW zu installieren.
Ich denke mal, das Apple das mit dem Mobile Games schon bedacht hat: Stell dir mal vor, es gäbe in iTunes auch die Spiele und die Klingeltöne zu kaufen für das Handy. Es ist ja nicht die Rede davon, das es garkeine Entwicklungen dafuer geben wird, sondern nur lizensierte Fremdentwicklungen. Was insofern wahrscheinlich gut ist, als das solche Entwicklungen auch zertifizierbar sind, ob sie mit dem Telephon laufen.
Schliesslich kann man mittlerweile auch fuer den iPod spiele kaufen. Ich denke, das eben jene am lautesten jetzt schreien, die an der momentan Plattform gut verdienen. Den Konsumenten ist das glaube ich herzlich egal.
Ich bin im Thread ein bisschen schon zuweit von der Kernfrage abgekommen. Deshalb ein neuer.
Ich lese Dein Blog immer mit grossem Interesse, und da ich weiss, dass Du ein grosser Anhänger von Sun bist (wie ich auch, aber als Kunde), verstehe ich nicht, dass Du gegen ein Öffnen der iPhone Plattform bist. Als Sun entschieden hat, Solaris zu OpenSourcen, hatte ich Befürchtungen, dass Solaris sich verfranselt. Was eingetreten ist, ist dass OpenSolaris Technologien in andere Betriebssysteme eingeflossen sind (Dtrace -> BSD, ZFS nach Linux und Leopard). Dies führt zu höherer Kompatibilität, was Sun mit Bestimmtheit nicht geschadet hat. Ich war auch skeptisch was mit Opensource Java passieren würde. Sun hat aber Stärke bewiesen und den einen weiteren Teil der Kronjuwelen unter GPL gestellt. Passiert ist bisher nichts Gravierendes. Nun stellt sich mir die Frage, weshalb sollte irgend etwas schlimmes passieren, wenn Apple ihr OSX (inkl. iPhone) als OpenSource veröffentlicht? Apple profitiert ja auch von Sun Technologien, welche Steve Jobs dann nach aussen als eigene Erfindung verkauft (siehe DTrace, und siehe bald ZFS in Leopard, wetten?). Weshalb, Joerg, bist Du Grundsätzlich für Opensource-SW, lässt Apple aber ohne wenn und aber ihr proprietäres Spielchen spielen?
Ich bin weder für, noch gegen eine Öffnung des iPhone. Es ist mir egal.
Es ist ein Telephon. Und hat für mich etwa den Rang eines DVD-Players, eines Kühlschranks oder auch meines Autos. Es soll funktionieren. Möglichst effektiv. Möglichst ohne Wennundaber. Es hat die Aufgaben, für die ich es gekauft habe, möglichst ohne Rumgehühner zu erfüllen. Warum ich hier so vehement für Apple spreche: Ich glaube, ich sehe und verstehe, den Sinn hinter der Entscheidung, die Umgebung nicht zu öffnen: Die Applikationen im Netz und ansonsten das genialste Handy der Welt zu bauen. Ausserdem: Zumindestens eine offene Schnittstelle gibt es jetzt schon im iPhone: Die Widgets.
Wenn ich "nur telephonieren" moechte, dann brauche ich allerdings auch den ganzen iPhone "Schnickschnackl" nicht. Wenn mich ein iPhone interessiert, dann wegen der Moeglichkeit das in die von mir genutzten Applikationen moeglichst nahtlos zu integrieren. Einen Grossteil dieser Integrationsarbeit wird sicherlich Apple fuer die von Apple unterstuetzten Anwendungen (Kalender, Adressen, Mail, iTunes, ...) leisten. Zu einem nicht unerheblichen Anteil nutze ich jedoch Anwendungen, die nicht proprietaer bei Apple gewachsen sind, sondern in der grossen weiten Welt. Wenn mir die Integration dieser Applikationen respektive Datenstaende verschlossen ist, sinkt mein Interesse an einem iPhone ganz erheblich. Telephonieren kann ich mit anderen Telephonen auch, moeglicherweise mit solchen, die mit weniger Funktionalitaet beladen sind sogar einfacher und unproblematischer. Da faellt das iPhone schon ganz erheblich unter "rumhuehnern"
Mir klingt Apples Konzept doch sehr nach Geschaeftsmodell mit langfristiger Kunden*bindung*.
Ich denke es ist wirklich als das gedacht, als das es angekündigt worden ist: Ein iPod, ein Telephon und ein Internet Communication Device. Und den Job macht es auch so. Ersetzen wir "telephonieren" mal duch "kommunizieren".
Klar ist das auch Kundenbindung, aber das machen alle Handyanbieter in ähnlicher Art und Weise. Freisprecheinrichtungen die nur an eine Marke passen, Ladegeräte, die nur an eine Marke passen, Datenkabel, die nur an ein Kabel passen uswusf. Was ich am Ende nur sagen will: Wir sollten das iPhone als das sehen, was es ist. Ein Handy, das wahrscheinlich sehr wesentlichen Einfluss auf den Markt haben wird. Und was rumhühnern angeht: Wenn das iPhone die Erfahrungen hält, die ich bisher mit dem Apple hatte, dann wird es einfach funktionieren.
Einiges von Apple ist opensource, und zwar schon etwas länger, als Solaris
Schaut mal unter http://developer.apple.com/opensource/index.html. Zugegeben, mit Aufkommen der JAS Dirstributionen von OSX für fast alle PCs (nicht nur die schicken weissen Teile aus dem Apple Shop) hat Apple einen Rückzieher gemacht. Aber auch Sun liebt die Clone-Hersteller nicht, Microsoft hat mit Citrix leichte Probleme, IBM mit den Host-Clones usw.... Ob man mit Java oder unter Objective C Software für prop. Systeme schreibt, ist mir eigentlich egal. Wir fahren alle auch prop. Autos, nutzen prop. Fernseher und Hifi Anlagen (kennt das überhaupt noch jemand) usw.... Auch ich werde ein iPhone kaufen, klar doch. Und meinen fiesen Tecra alsbald gegen einen privat erworbenes MacBook ersetzten! Warum? Weil ich es leid bin, meine Zeit als Sysadmin meines Laptops zu verschwenden! Und weil iTunes und iPhoto unter Solaris fehlen....und.....und...und.... Und nur weil Du langfristige Kundenbindung unschick findest, ziehst Du ja auch nicht alle sechs Monate um, oder? Kommt immer auch die Gegenleistung des Lieferanten an! Wenn die stimmt, dann bin sogar ich relativ treu - oh, was hab ich da gesagt...
Mit der langfristigen Kundenbindung bezog ich mich nicht auf den Kauf der Geraete eines bestimmten Herstellers (schuldig, seit meiner ersten 3/50
P.S. Noch schoener faende ich dieses Powerbook allerdings, wenn es weniger Designobjekt, und mehr Gebrauchsgegenstand waere. Apple konnte so etwas einmal (siehe Duo, siehe Wallstreet, um nur die zu nennen die ich in positiver Erinnerung habe. Das Alu-Teil kann da leider nicht mithalten. Das sah mit 3 Monaten aelter aus, als die vorgenannten Geraete nach Jahren der intensiven Benutzung, von den strukturellen Problemen gar nicht zu reden.) |
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Wed, 23.05.2012 00:11
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Sat, 19.05.2012 09:50
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