Saturday, December 31. 2005
Viele Menschen haben mittlerweile ein intutives Verständnis erlangt, wie die Dinge im Internet so funktionieren. Auch wenn sie nicht wissen, warum das so sind, leben sie damit und können damit umgehen. Medienkompetenz eben. Das Internet hat mittlerweile den Status eines Kommunikationsmittels mit einer ebenso hohen Relevanz wie das Telephon. Nun fällt es insbesondere rechtlichen Personen immer etwas schwer, diese Änderung zeitnah nachzuverfolgen. Ein schönes Beispiel ist da die "LinktmichnurwennmireuerInhaltgefällt"-Policy des ADAC. Ich habe mich dazu schon geäussert und werde es an dieser Stelle nicht nochmals tun.
Jetzt muss aber feststellen, das es Organisationen gibt, die auf dem Weg in die Informationsgesellschaft noch einen erheblich längeren Weg vor sich haben. c0t0d0s0.org proudly presents: Shooooooooooopbloooooooooger versus Soooooooziiiiiiiiaaaaaalgericht Breeeemen.
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Friday, December 30. 2005
Die Zahlen die Gerd zum Thema Arbeitsplatzabbau im Baugewerbe zitiert hat, sind aus einem Vortrag von Herrn Bofinger, seines Zeichens Mitglied des Sachverständigenrats.
Friday, December 30. 2005
Es war nun nicht die Schneekatastrophe, die einem teilweise angekündigt worden ist, aber für Hamburg schon mal eine ganze Menge:
Friday, December 30. 2005
Okay, unter Umständen ist Frau Osthoff ein Charakter, über den man stellenweise streiten kann. Größtenteils aber auch nicht. Diese Frau hat - und das halte ich ihr zu gute - sich nicht nach ihrer Entführung in den Medienzirkus begeben, um überall ihre Geschichte herumzureichen. So nach der Art "So war meine Geiselhaft", "Todesangst in der Haft".
Ich vermute auch, das das der Grund ist, warum die Bildzeitung eine solche Aktion gegen diese Frau fährt. Sie besitzt den Mut, etwas zu tun, was die meisten Politiker in diesem Land nicht können und anscheinend auch nicht wollen. Einfach mal der Bildzeitung nicht ihren Willen geben und nicht als williger Lieferant zur Betäubung des Boulevard zu dienen.
Und ich weiss auch nicht, warum plötzlich alle Politiker sich auf die Position stellen, das Frau Osthoff unverantwortlich handelt, wenn sie überlegt, wieder in den Irak zu gehen. Ist das verletzter Stolz, weil sich diese Frau nicht als Staffage für Pressetermine zur Verfügung gestellt hat, um den eigenen Erfolg zu feiern? Eigentlich sollte man ihr dankbar sein, das sie solche Überlegung anstellt.. Von einer Rückkehr in den Irak würde ein Signal ausgehen: "Leute, wir lassen uns nicht unterkriegen! Nicht von einer Horde Verbrecher."
Sie denoch für diese Gedanken zu kritisieren, wäre im Übrigen so als würde man den Menschen sagen, das sie nicht nach Italien fliegen sollen, weil es dort die Mafia gibt.
PS: Sehr interessant ist auch der Artikel Frau Osthoff und die Medien (gefunden via Isotopp).
Tuesday, December 27. 2005
Gerd hat mich in einem Kommentar zu "Wirtschaftspolitik" auf eine sehr interessante Statistik hingewiesen. Viel zu interessant, um sie in einem Kommentar versauern zu lassen:
Vielleicht zu diesem Thema ein interessanter Fakt:
Von 1996 bis 2004 wurden 45% aller in Deutschland abgebauten Stellen im "Baugewerbe" abgebaut. Nach "Bergbau und verarbeitendes Gewerbe" (25%) ist die "Öffentliche Verwaltung" mit 15% auf Rang drei.
Die Automobilindustrie (derzeit ja so gescholten) hat in dieser Zeit in Summe nicht abgebaut...
In der Tat sehr interessant. Das Baugewerbe ist ja nun gerade jenes Gewerbe, das sich sehr schlecht globalisieren lässt. Ein Haus muss immer noch an Ort und Stelle gebaut werden. Gleiches gilt für Straßen, Gewerbegebäude. Man kann also die Schuld nicht gerade in einem immer härter werdenden globalen Wettbewerb suchen. Höchstens vielleicht in der Tatsache, das Schwarzarbeit nur in den Law-and-Order-Fernsehsendungen wirksam bekämpft wird. Es passt da auch ins Bild, das exportorientierte Branchen momentan florieren, obwohl wir im Vergleich angeblich so weit hinten stehen. Und es passt zum Bild ,welches Robert von Heusinger in "Überschätzte Strukturreformen - unterschätzter Bau!" zeichnet
PS: Ich werde versuchen, die Quelle für obige Aussage nachzureichen.
Tuesday, December 27. 2005
I´ve got several hits from Google with queries like "+zfs +solaris +1/06". ZFS is not part of Solaris 10 1/06. You have to use Opensolaris for experimenting with ZFS. My personal guess it will be integrated in the next(unprobable) or the following(more probable) upgrade. But it´s a filesystem. Before we can release it with the production version it has to be really,really stable.
Tuesday, December 27. 2005
So ... das wars also nun ... Weihnachten 2005 ist vorbei. Was hat es gebracht? 2 kg mehr, mindestens. Die Muffins und das sonstige Essen waren einfach zu gut, um die Askese, die ich mir in den letzten Jahren zu Weihnachten verordnet habe, weiter durchzuhalten. Ist ja auch egal, nächste Woche beginnt wieder die Vorsaison fürs Drachenbootpaddeln. Da werden die Kilos wohl wieder purzeln. Müssen sie auch, sonst wird das dies Jahr nichts mit der Bikini-Figur 
Einige schöne Tage bei der Familie. Immer wieder gerne genommen, immer wieder erholsam. Obwohl man sich dann doch wieder auf die eigenen vier Wände freut und auf den Trubel der Grossstadt um einen herum. Der Arsch der Welt (und dort in der Nähe liegt das kleine Dorf, in dem meine Eltern wohnen) ist halt nur begrenzt dazu geeignet, über die gesamten Weihnachtstage unterhaltsam zu sein. Und am besten wohl: Viel Zeit zum Sortieren der losen Enden, die man noch so in 2005 offen gelassen hat. Mal sehen, was ich davon noch 2005 schaffe. Der Rest werden gute Vorsätze oder einfach nur Must-Do´s für 2006.
Monday, December 26. 2005
Monday, December 26. 2005
Wie sagt Sid in Ice Age noch ... "Menschen sind ekelhaft" ... recht hat er. Naja, eine Reihe von Menschen sind ekelhaft ... oder sagen wirs mal weniger diskriminierend: Auch im Weihnachtsmonat gibt es Menschen mit sagen wir mal besonderen Vorlieben. Im Dezember 184 Zugriffe via Google auf den Suchbegriff "Sex mit Tieren". Jetzt habe ich mich gefragt, warum ausgerechnet meine Webseite diese Leute anzieht. Ich hab den Grund gefunden:

Das ist Treffer 41 von 608000. Ob ich darauf stolz sein soll? Wohl eher nicht. Also liebe Google-Einhandsurfer: Hier gibt es keine Photos von diesen Praktiken ... achja ... auch nicht vom zweihäufigsten Suchbegriff. Ein Bild eine Blowjobs oder eine Howto dazu werdet ihr hier auch nicht finden.
Sunday, December 25. 2005
Ich habe gerade etwas gefunden, was mich wohl noch eine Menge Geld kosten wird: Die Sendung alpha centauri als Hörbuch. Wem das nichts sagt: Professor Lesch befasst sich in dieser Sendung mit astrophysikalischen Zusammenhängen in einer unnachahmlichen Art und Weise, so das man es auch ohne 10 Semester Physik verstehen kann. Und er erklärt nebenher auch warum beispielsweise Klingonen diese Knochenwülste haben  .
Es lohnt sich wirklich. Wären meine Physiklehrer genauso gut gewesen und ich besser in Mathe, wuerde ich heute wohl nicht die Probleme der Menschen lösen, die sie ohne meine Branche nicht hätten.
Sunday, December 25. 2005
Sunday, December 25. 2005
Da passiert eine Weile garnichts in Deutschland. Wir werden über Wochen hinweg nicht regiert, weil sich die herrschende Klasse zunächst einmal wieder sortieren muss. Der Bürger hat die herkömmliche Lageraufteilung mit Kreuzen auf Papier binnen kurzer Zeit ad adsurdum geführt.
Womit haben wir nicht gerechnet: Deutschland wird das nicht vertragen, ein Rückschritt. Und dann das: Reihenweise stufen die Banken und Analysten ihre Wachstumserwartung auf 2% hoch.
Was kann man daraus schliessen: Ausser der Agenda 2010 ist keine einzige Reform durch-- oder umgesetzt und trotzdem fängt die Wirtschaft wieder an zu wachsen. Seltsam. Robert von Heusinger von der Zeit stellt in Überschätzte Strukturreformen - unterschätzter Bau! die These auf, das massgeblicher Grund für die Schwäche Kettenreaktionen durch Entscheidungen in der Vergangenheit waren und schlussendlich die Erholung von diesen Effekten jetzt dafür sorgt, das die Wirtschaft wieder wächst, also an sich die Wirtschaft in Deutschland durchaus gesund ist.
Daraus kann man eine weitere sehr interessante These stellen: Wirtschaftspolitik kann höchstens Schaden anrichten. Und egal was die Politik macht, eine halbwegs intakte Wirtschaft wird sich irgendwann von selbst wieder stabilisieren. Reformprogramme sind da letztlich nichts anderes als das Ruhigstellen der Bevölkerung beziehungsweise das Umsetzen gesellschaftlicher Vorstellungen. Mit Wirtschaftspolitik hat das wenig zu tun. Die gute Nachricht: Politiker müssen sich noch viel mehr anstrengen, um die Wirtschaft kaputt zu bekommen. Das heisst, auch wenn sie uns nichts bringen, sie richten wenigstens keinen langfristigen Schaden an.
Sunday, December 25. 2005
Saturday, December 24. 2005
Wann immer im Internet ein Dienst öffnet, der seinen Inhalt aus der Zusammenarbeit vieler sich unbekannnter Menschen bezieht, so hat man mit dem Problem der Hohlhupen-Quote zu tun. Das bedeutet nichts anderes, das sich in dieser Gruppe mindestens 10 % befinden, die absichtlich den Dienst stören oder schlicht durch Inkompetenz Beiträge schreiben, denen man aus fachlicher Sicht nicht vertrauen kann.
Vertrauen ist vielleicht auch schon das passende Wort. Die Wikipedia definiert Vertrauen wie folgt:
Vertrauen ist die subjektive Überzeugung (auch Glaube) der Richtigkeit bzw. Wahrheit von Handlungen und Einsichten eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen). Zum Vertrauen gehört auch die Überzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu Handlungen.
Kenne ich eine Person nicht direkt, so kann ich ihr eigentlich nicht Vertrauen. Mir fehlt jede Datengrundlage, um ein solches Vertrauen zu haben. Das viele Menschen dennoch an der Vertraubarkeitsvermutung festhalten liegt eher daran, das viele immer noch an das gute im Menschen glauben.
Am Beispiel der Wikipedia: Wie kann ich
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Saturday, December 24. 2005
Again not a story about Sun, but again the real story is between the lines: Computer Reseller News posted a story about the involvment of Oracle in the AIX Collaboration Center. Oracle works together with IBM to ensure, that Oracle works well on AIX.
This is a little bit strange, as IBM ist one of the largest players in the commercial use of Linux. With this fact in mind, it would make more sense to build up such a partnership for Linux and not for AIX. The real news is: "Okay people , Oracle runs under Linux, but ... well ... we develop and deploy under Solaris and we work together with IBM for good performance under AIX. So ... when you have real work to do, use a real unix" or with the words of the CRN:
Both moves represent less overt emphasis on Linux inside Oracle. .
Perhaps a additional sign of the defection from linux, that i noticed in "my" accounts in the last months.
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