Saturday, April 30. 2005
So ... ein Tag nach dem Tiger-Install und immer noch begeistert. Obwohl es sind wohl eher die Kleinigkeiten, die mich begeistern. Beispielweise, wenn man im Widget "Addressbuch" auf die Telephonnnummer klickt, wird sie gross dargestellt. Vielleicht werde ich alt, aber ich tu mich da erheblich leichter, diese auf die schnelle einzutippen. Da hat wirklich jemand mal nachgedacht:

Und nun kümmere ich mich um ein Dokument, was ich Montag fertig haben will/muss ...
Saturday, April 30. 2005
Friday, April 29. 2005
Ich habs genau 2 Minuten ausgehalten, Tiger nicht sofort zu installieren. Keine Probleme gehabt ... 10.4.0 laeuft ziemlich gut. Bisher kein Programm gefunden (bis auf den VPN-Client) das nicht unter Tiger laeuft. Spotlight ist genial, aber installiert 10.4 am besten abends. Die Indizierung braucht eine Weile, mit einem Notebooklaufwerk ist dann erstmal ein zuegiges Arbeiten nicht möglich. Aber Spotlight entschädigt tausendfach für diese Wartezeit.
Friday, April 29. 2005
Friday, April 29. 2005
Nun gut, es sah alles so gut aus: Ich habe letzte Nacht ruhig geschlafen, jemand hat mir gestern noch sehr geholfen ruhiger zu werden. Also frohen Mutes zum Flughafen gefahren. Und dann das:

Na toll, liebe Lufthansa, ihr habt es verbockt. Eine Woche Magengrummeln fuer den Eimer. Und 10.00 in Hamburg losfliegen ist nicht wirklich interessant, wenn der Termin etwa 100km vom Flughafen entfernt um 9.00 beginnt. Da lob ich mir doch die Bahn ...
Thursday, April 28. 2005
Thursday, April 28. 2005
So ... einen neuen Tip beherzigt: Ich komme gerade vom Flughafen und bin bereits fuer den Flug morgen eingechecked. Weniger Zeit, die ich morgen in der Schlange stehen muss, weniger Zeit mir es anders zu überlegen. Ich werde kurz vorher direkt zum Gate gehen und mich meinem Schicksal ergeben. Vielleicht klappt das ja.
Ich bin heute seltsam ruhig. Sonst kenne ich das anders von mir. Beim letzten Versuch in einen Flieger zu steigen, hatte ich am Abend schon das grosse Zittern. Selbst der Magen rebelliert nur noch wenig.
Thursday, April 28. 2005
Thursday, April 28. 2005
Wednesday, April 27. 2005
Web Hosting News: Sun Gains Market Share
(hat sich jetzt ja so richtig gelohnt, nen Link-of-the-Day-Posting zu oeffnen)
Wednesday, April 27. 2005
Wer wissen moechte,wie die eigentliche Intention einer Aktion komplett von der Bildzeitung verdreht wird, sollte sich dies einmal durchlesen: Who said that I wasn´t right? » Eine Schlagzeile für´n Arsch. Zumal das Verhalten moeglicherweise juristisch nicht ganz sauber ist: Urheberrechhlich ist die Verwendung der Bilder in einem Artikel ( Zeitungartikel) mit Sicherheit nicht einwandfrei. Freundlich gefragt haben sie wahrscheinlich nicht, sonst waere aufgefallem, das auch das Sprayerphoto mit Unterstuetzung der elektronischen Bildverarbeitung entstanden waere. Man mag von der Bild-Zeitung halten was man will, aber dieses Verhalten ist eindeutig nicht okay.
Naja, dafür gibt es jetzt eine Google-Bombe: Who said that I wasn?t right? ? BILD klaut. Ansonsten verbleibe ich mit einem freundlichen " Wir sind nicht Papst"
PS: Wer Freund oder Freundin ebenfalls ein Graffiti schenken möchte, selbst sich aber nicht von Hubschraubern gejagt werden moechte, kann sich dafuer an einen freundlichen Internetdienstleister wenden:

Liebe Bildzeitungs-Redaktion: Jaja, echte Sprayer ...
Wednesday, April 27. 2005
Paradox ist es, wenn ein Obdachloser auf dem Hamburger Hauptbahnhof seine Habseligkeiten in Stofftaschen des Bundesministeriums fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei sich trägt.
Wednesday, April 27. 2005
Eine gute Freundin von mir meinte mal, das Musik im Grunde genommen nur von drei Empfindungen handelt, etwas gefunden zu haben, etwas zu haben und etwas verloren zu haben. In 90% aller Fälle handelt es sich dabei sogar noch um eine bestimmte Empfindung: Liebe. Jahre später habe ich dann diese Theorie dann noch mal in einem Buch und später in einem Film bestätigt gesehen: High Fidelity. Es gibt kein Film und kein Buch, welches den Zusammenhang zwischen Musik und Gefühlen besser beschreibt.
Ich verstehe irgendwie, das Jugendliche Drogen nehmen oder sich Bäume oder Rasierklingen suchen, um aus dem Leben zu scheiden, wenn sie ständig von Erwachsenen damit beschallt werden, wie sehr doch das Ende einer Beziehung an den Nerven zieht.
Man nehme ich nur mal das Lied "Schnappi". Für den oberflächlichen Beobachter nur ein Lied gar niedlich in seiner Machart, das von Krokodil mit leichter Schnapptendenz handelt. Die eigentliche Aussage dahinter ist eine ganz andere: Du bist Opfer deiner Triebe und du wirst dich niemals davon befreien können, egal wie sehr du da gegen ankämpfst. Du wirst schnappen. Es ist die Kinderversion aller Lieder, die von den Trieben der Erwachsenen handelt. "Es tut weh, aber ich verliebe mich erneut, weil dieser Wunsch verankert ist, weil ich nicht anders kann. Ich muss schnappen, der Trieb ist in mir".
Begleitend dazu gibt es schon seit Jahren einen Zeichentrickfilm, der dieses Bild noch auf Klassenzugehörigkeit ausweitet: Ein Kind moechte sich aus dem elterlichen Milieu erheben und wählt dafuer einen Beruf, fuer den es so garnicht geeignet ist. Dabei ist der Junge in anderen Dingen garnicht unbegabt. Auch wenn die Ideen nicht einer gewissen Skurilitaet entbehren, so sind sie schlussendlich doch zielfuehrend. Man mag jetzt naiverweise wie folgt deuten: Du hast bestimmte Eigenarten, die dir in die Wiege gelegt sind, lerne deine Stärken zu nutzen, auch wenn deine Schwächen dir andere Dinge schwer machen. Die eigentliche Aussage ist viel brutaler: Du bist wer du bist, deine Wuensche interessieren uns nicht, bleib bei dem was du hast, bleib bei deinesgleichen, und nutze der herrschenden Klasse mit deinen Fertigkeiten. Nur der Erzaehlkunst der Autoren ist es zu verdanken, das "Grisu - der kleine Drache" dennoch so beliebt unter Kindern ist. Lady Rovena und Sir Cedric sind quasi prototypisch fuer die momentan oekonomisch herrschende Klasse der MBA-bewehrten Topmanager, die ihre Mitarbeiter (dargestellt durch Grisu und seinen Vater Fumé - der sich mit seinem Schicksal abgefunden hat und nicht mehr die kindliche Naivitaet gegenueber einer moeglichen Revolution der Umstände besitzt) zur Zweckerfüllung global einsetzt. Du wirst nie Feuerwehrmann und du wirst nie Teil der herrschenden Klasse sein. Brutal, nicht wahr ? Und da setzen wir unsere Kinder und Geschwister vor, wenn wir gerade keine Lust haben, uns um sie zu kümmern.
Das Kinder teilweise garnicht wissen, von was ein Lied nun so wirklich handelt ist mir vor einigen Jahren auch klar geworden. Wenn etwa acht- bis zehnjährige Mädchen lauthals bei Mouse-T "Horny" mitsingen, ist entweder mir etwas über die neusten Erkenntnisse der kindlichen Entwicklung entgangen oder diesen Mädchen ist die Bedeutung dieses Vokabulars noch nicht so bewusst.
Wobei mir allerdings der Zusammenhang zwischen "horny" und diesem Lied noch nicht so ganz klar ist. Das Lied sollte eigentlich bei noch nennenswert vorhandenem Musikgeschmack zu sofortiger sexueller Dysfunktion führen.
Um mich jetzt mal wieder aus den Niederungen der expliziteren Komponenten der menschlichen Paarbindungen zu erheben: Spricht man jemanden auf Musik zu einer laufenden oder vergangenen Beziehung an, wird er oder sie einen ganzen Soundtrack zusammenstellen können. Das Lied, als man sich das erste Mal getroffen hat (entschuldbar, wenn man das nicht mehr weiss), die Musik zum ersten Kuss (schon weniger entschuldbar), die CD die während des ersten körperlichen Paarbindungsprozesses lief (das ist schon mal garnicht zu entschuldigen) oder auch die Musik während man gemeinsam in Urlaub gefahren ist. Selbst wenn man sich nicht daran erinnert, so ruft doch das Hören positive Empfindungen hervor. Unbewusst. Deswegen muss man noch nicht mal fragen, was diese Lieder sind. Beobachtet man das Gegenüber genau, so erkennt man bereits nach den ersten Takten, das es es sich um ein solches Lied handelt. Das Lächeln, die leichte Errötung, das Grinsen. Menschen sind so durchschaubar. Bin da nicht anders: Apoptygma Berzerks "Kathys Song" kann ich bis heute nicht ohne zu Lächeln hören.
Seltsamerweise erinnern sich noch mehr Menschen an die Musik, die sie in der Trennung von jemanden gehört haben. Das hämgt aber wohl eher damit zusammen, das viele Menschen dann auf die gleiche Musik zurückgreifen. Ich habe in der ersten wirklich üblen Trennung zu Apocalyptica gefunden und bin dabei geblieben. Obwohl ich mittlerweile für diese und ähnlich betruebliche Anlaesse eine recht gute Playlist habe - sinnigerweise betitelt mit dem Namen "Music for the Gasherd, Vol I". Eigentlich am besten in jenem Schrank zu verwahren, der nur zu zweit geöffnet werden kann. Man kann es nicht besser selbst rausschreien, man kann die Wut nicht besser kanalisieren als mit "Digging in the Dirt" von Peter Gabriel. Der ganze Frust einer endenden Beziehung in vier Minuten.
Am Ende ist es genau dieser Grund, warum Musik existiert. Sie ist nicht dafür da, irgendwelchen Menschen Geld in die Tasche zu stecken. Sie ist nicht dazu da, einfach nur verkonsumiert zu werden, ohne das sie bleibende Eindrücke hinterlässt. Musik ist eine Droge. Konservierte Gefühle in kleinen Dosen. Einnahme nach Bedarf. Keine Nebenwirkungen bekannt.
Wednesday, April 27. 2005
Tuesday, April 26. 2005
Der Freitag kommt naeher. Der Koerper rebelliert wieder. Was bist du doch fuer eine Memme ...
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