Friday, March 2. 2007
There is a good reason to develop Deniable Encryption. According to a blog entry of fefe US law enforcement agencies are allowed to copy your harddisk and to demand to get the passwords for encrypted files when you want to enter the US. Reportedly the border control is authorized to put you in coercive detention to gather the password.
So you need an encryption, that is not detectable or you need two notebooks. One you use to store your confidential data and one sanitized from all confidential data with only the files you need while you visit the US.
PS: Well, nice sideeffect, it would be very easy to put someone into long detention: Send him a long encrypted mail. But encrypt it with a secret key unknown to the person
Wednesday, February 14. 2007
Der geneigte Leser wird wissen: Tag über nichts neues im Blog, abends längerer Eintrag ? Okay, Möllenkamp war wieder unterwegs.Stimmt auch, für einen Kunden ausm Norden in den Süden geflogen.
Also irgendwie bin ich ja ein wenig enttäuscht. Ich war heute das erste mal in der Schweiz. Ich habe mir das irgendwie gebirgiger vorgestellt. Aber das ist wohl so ungefähr wie das Hamburger Missverständnis. So wie Hamburg- anders als es ein weit verbreitetes Vorurteil nahelegt - nicht an der Nordsee liegt (das Tor zur Welt liegt 120 km im inneren des Landes, so besteht die Schweiz anscheinend nicht nur aus Bergen. Das kommt davon, wenn das Wissen über die Schweiz eher aus Heidi-Filmen und Wilhelm Tell kommt als aus eigener Anschauung. Wobei ich zu meiner Ehrenrettung sagen muss: Auf einer Karte sieht die Nordschweiz irgendwie wesentlich hügeliger aus.
Sei es drum. Ich war heute für jeweils eine Stunde in der Schweiz. Der Termin an sich war auf bundesrepublikanischen Territorium, aber wie ich die Tage schon mal schrieb: Es gibt Orte in Deutschland, die sind am einfachsten über das Ausland zu erreichen. Auch die Horrorstories über die Bodenseefähre Konstanz-Meersburg waren doch ein wenig übertrieben. Jeweils sofort einen Platz bekommen, kaum Zeitverlust.
Eine Sache hat mir aber wirklich kopfzerbrechen bereitet: Die Sprache. Ja, es ist irgendwie Deutsch, aber für jemanden aus Norddeutschland doch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ja, es gibt auch bei Sun Leute, die aus der Schweiz kommen, aber in unserer Sprache spricht man eine derartig buzzwordkontaminierte (manchmal auch übertrieben kontaminierte) Sprache, das es auch schon wieder egal ist, ob die Basissprache deutsch, englisch, französisch oder eben schweizerdeutsch ist). Ich meine jetzt auch nicht das Quasi-"Konrad Tönz"-Hochdeutsche, sondern den extremen Dialekt, der mir entgegenschallte, als ich mit einem Leihwagen mit schweizer Kennzeichen an einer Tankstelle vorfuhr.
Um mal über Sprache zu lästern: Weiss jemand von euch in Norddeutschland, was ein Riesentorläufer ist? Ich hatte ja zuerst eine neue Sportart in Verdacht: Riesen laufen durch Tore. Man läuft durch riesige Tore. Sozusagen Kricket mit menschlichen Kugeln. Ich habe einige Zeit begriffen, das es sich bei der Sendung im österreichischen Rundfunk um die Berichterstattung über einen Riesenslalom handelte, dessen Sportler im österreichischen Rundfunk halt Riesentorläufer heisst.
Über eine Sache in der Schweiz muss ich dann aber trotzdem mich mal mokieren: Die Farbwahl der Geldscheine hat eine leicht psychedelische Anmutung. Ich habe einen 20 Franken Geldschein im Portemonaie und finde die Farbwahl wirklich extrem.
PS: Der Avrojet ist ein lautes nerviges Biest. Insbesondere wenn man auf Höhe der Triebwerke sitzt. Da der Avrojet ein Hochdecker ist sind die Turbinen sozusagen Sitznachbarn.
Saturday, January 27. 2007
Kris hat ja recht, die Bahn gibt sich momentan kein Aushängeschild mit ihren Verspätungen. Man muss das ganze in Perspektive setzen. Wobei ich verblüffend wenig Probleme damit habe. Auf meinen üblichen Strecken habe ich kaum damit zu tun. Nur auf der Strecke Bremen/Hamburg komme ich des öfteren mit 5 Minuten Verspätung aus Bremen weg, um dann doch meist pünklich in Hamburg anzukommen.
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Wednesday, January 17. 2007
Eigentlich hatte ich mich heute auf einen lauen Tagesanfang gefreut, nachdem ein Termin in aller Herrgottsfrühe (9 Uhr ist früh, wenn man dafür aus Hamburg anreisen muss) nicht geklappt hat. Nur sollte man sich über nichts freuen, was nicht halbwegs sicher ist. So geht es denn um zwanzig Uhr das Telephon: "Jörg, kannst du morgen um 9 in Berlin sein?". Gedanke: "Och nöööööööööö. Geh wech ....". Worte: "Hmm, ja, das klappt. Wasnlos ?". Und so wird binnen Minuten aus Ausschlafen bis Acht ein Aufstehen um 5:30. Na danke!
Monday, January 15. 2007
Lindas report about taking the wrong cup of coffee reminds me of something: When you are at the main station of Bremen at platform nine and in desperate need of a coffee: Don´t buy the coffee there. I´ve tried it a second time. It´s awful. Absolulty undigestable even with a vast amount of sugar. Wait for the coffee in the train, search a coffee in the station. But don´t buy your coffee at plattform 9.
Thursday, January 11. 2007
Travel policies and travel bookings shouldn´t be made by persons that never done business travel for an extended period of time. Everything else is a prelude to great annoyment.
Thursday, December 21. 2006
Also irgendwie scheint ein Teil der Frauen im vereinigten Königreich ein etwas gestörtes Temperaturempfinden zu haben. In London bin ich zu oft weiblichen Exemplaren der Gattung Mensch ueber den Weg gelaufen, als das ich es für einen vereinzelten exentrischen Spleen halten könnte: Vollkommen der Temperatur unangemessen durch die gegend laufen. Während sich 90% aller Leute im langen Mantel die Sloane Street enlangflaniert, gibt es eben eben diesen Prozentsatz, der trotz warmer eigener Bekleidung sofort zum Solidaritätszittern führt: Kurzer Rock. Offensichtlicherweise keine Strumpfhose und vor allen dingen so knappes und duennes Longsleeve, das sich der darunterliegende Teil der Damenunterbekleidung auch abzeichnet, wenn man nicht genau hinguckt.
Es war wirklich kalt. So fünf Grad. Temperaturen, bei denen ich ueberlege, das Innenfleece meiner Jacken einzuknöpfen. Kommen die Damen von den Shetland Inseln? Oder von der Nordspitze Schottlands? Bin ich einfach nur eine Frostbeule? Gibt es neuerdings Kälteabwehrschilde, von denen ich noch nichts weiss? Ich dachte immer, Frauen würde zuerst kalt, so das man am Ende des Abends als Gentleman immer ohne Jacke dasteht. Im Vereinigten Königreich. Wieder ein ungelöstes Rätsel dieser Welt.
Wednesday, December 20. 2006
Ich habe ja gestern auch wieder durch die Sicherheitskontrollen am Londoner Flughafen gehen duerfen. Ich habe mich ja schon dran gewoehnt: Schuhe aus, Gürtel raus, Uhr ab, Hosentaschen entklimpern. Das erspart das Abtasten.
Ich frage mich wirklich, ob das etwas bringt. Denn um Schaden anzurichten, braucht man nicht viel. Im Internet kursiert ein Video der Wirkung eines binären Sprengstoffs. Die nötige Energie vorausgesetzt, ist es immer möglich sowas an Bord zu schmuggeln. Der Versuch, am Flughafen zu verhindern, das sowas an Bord kommt, ist aber auch der falsche Ansatzpunkt. Die Ausweitung der Kampfzone in aller unsere Leben ist eh nur Ablenkung, um immer Rechte zu einzuschraenken und um die Leute dazu zu bringen, immer weniger Fragen zu stellen.
Gegen Angriffe mit modernen Kampfmitteln hilft nur echte, altmodische Polizei- und Nachrichtendienstarbeit, die dafür sorgt, das derlei Dinge garnicht erst in die Nähe von Flughäfen kommen. Wenn man das begreifen würde, könnte man auch mal wieder zu Eincheckprozeduren kommen, die die unbedarfteren Flieger unter uns nicht sofort wieder von der Benutzung dieses Fortbewegungsmittels abschrecken.
Wednesday, December 20. 2006
London war wirklich schoen. 11 km gelaufen. Tube und Bus sind nur was fuer Weicheier.Von Victoria Station bis zum Glockenturm, der auch Big Ben beherbergt. Von Queens Walk bis zum Admirality Arch. Die Mall runter bis Buckingham Palace. An Victoria Station wieder vorbei, ueber das Botschaftsviertel und vor der deutschen Botschaft beinahe von einem Auto ueberfahren werden. Von dort nach Harrods. Vorher an vielen Designerlädern vorbeikommen und sich wundern, ob mit dem Geld der Geschmack abhanden kommt. Sich total ueberfrachten lassen. KaDeWe besser finden, aber weiter einfach nur alles auf sich einstuermen lassen. Sich fragen, ob hier mehr Verkäufer oder Käufer rumlaufen. Runter zu Bibendum. Dort wirklich lecker essen und bei Conran stöbern und eine neue Idee fuer eine Wohnzimmertischlampe haben. Die Sloane Avenue runterlaufen. Herausfinden das die Karten im Reisefuehrer nicht so weit reichen. Sich zur Sloane Street durchschlagen. Pimlico entlang. Zurück zum Bahnhof und einfach nur noch in den Gatwick Express fallen. Fuesse sind rund.
Und morgen erzaehle ich Euch, was es mit "Zitrönchen" auf sich hat und warum britische Frauen ein gestoertes Temperaturempfinden zu haben scheinen.
Sunday, November 12. 2006
Und dann war da noch die junge asiatische Frau, die mit einem Lächeln gezeigt hat, das man nicht unbedingt die gleiche Sprache sprechen muss, um für das Hochstellen eines Koffers auf die Gepäckablage "Danke" zu sagen.
Monday, October 9. 2006
Eigentlich könnte ich nach dem SFO-Trip noch eine Sache von der BeenThere/DoneThat-Liste streichen: Mit dem Auto den Highway 1 hoch fahren.
Es gibt allerdings einige Gründe diese Fahrt aus der Wertung zu nehmen:
- es gab keinen blauen Himmel ...
- es war kein Cabrio ...
- es sass keine Frau auf dem Fahrersitz ...
So sehr ich meine Kollegen auch mag, mit Ihnen bei Regen in einem Van, der keinen Hering vom Teller zu ziehen vermag, erfüllt da einfach bei weitem nicht die Bedingungen. Das spielt nicht mal in der selben Liga. Aber diese Fahrt steht aber ab jetzt ziemlich oben auf meiner List, der Dinge, die ich noch tun möchte. Unter Erfüllung der genannten Gründe könnte das eine ziemlich angenehme Angelegenheit werden.
Tuesday, September 12. 2006
Yesterday on Queen´s Walk:
Monday, September 11. 2006
Wer die Raucherzonen an deutschen Bahnhöfen diskriminierend findet, sollte sich mal die Smoking Area am Flughafen London-Gatwick angucken. Das Teil gleicht in etwa einer Gaskammer . Etwa 160-170 cm hohe Plastikabtrennung mit umfangreicher Luftfiltertechnik. Da muss doch jedem Raucher klar werden, das seine rauchende Anwesenheit im Flughafen sowieso und auf der Welt unerwünscht scheint. Als nächstes kommt wahrscheinlich ein umzäunter Bereich auf dem Vorfeld der so gestaltet ist, das auch garantiert die Flugzeugturbinen ihren ganzen Schmutz in diese Richtung blasen. Und dort dürfen dann die Raucher an ihren nicht entzündeten Zigaretten saugen.
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Friday, August 11. 2006
Der Text ist auf dem Rückflug von Dresden nach Hamburg. Irgendwie war ich vom Worst-Case für die heutigen Termine ausgegangen und habe den spätesten Rückflug und insgesamt auch billigeren Flug gewählt. Deswegen habe ich mehrere Stunden auf dem Flughafen rumlungern dürfen.
Die monetäre Seite der Fliegerei ist ja eh ein ziemlich seltsames Gebilde. In ihrer unendlichen Weisheit haben die Tarifverantwortlichen der Fluglinien folgendes Konstrukt gebaut. Angenommen Flugline A fliegt früh morgens und abends nach X. Flugline B fliegt nur nachmittags nach X. Will man früh hin und nachmitags zurück, so ist es beileibe nicht so, das es preisgünstiger ist, den Hinflug einzeln bei Fluglinie A und den Rückflug bei Flugline B zu buchen. Nein ... das wäre viel zu einfach. Es ist durchaus nicht selten so, das man Hin- und Rückflug bei Fluglinie A buchen lässt, diesen Rückflug aber nicht antritt. Nein, dafür bucht man den Rückflug bei Fluglinie B, einzeln. Als ich das erstemal eine solche Buchung von unserem Reisebüro erhalten habe, habe ich auch erst mal "Haeeh ?!?" gedacht. Ich frage mich, wieviel dieser fikiven Rückflüge alleine in Deutschland auf den Buchungskonten diverser Vielreisenden rumdämmern..
Thursday, June 29. 2006
Manchmal moechte ich ja die Koerpergroesse mit einer Kollegin von mir tauschen. Ab 190 cm Koerpersgroesse ist es absolut unmoeglich, anders als absolut aufrecht sitzend die Bahnfahrt hinter sich zu bringen. Entweder haengen die Beine meilenweit raus, so das einem die Waden weh tun. Die Kante des Fensters ist genau an einer wenig vorteilhaften Stelle des Rueckens und das Gesicht laesst sich nur dann aufs Sitzkissen legen, wenn man mit dem Hintern ganz nach vorne auf dem Sitz rutscht und sich damit dann das Phaenomen des eingeschlafenen Allerwertesten einhandelt. Wie gesagt ... wesentlich kleiner waere manchmal auch ganz gut. Oder groessere Sitze.
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Comments
Thu, 28.08.2008 11:42
I called it fangorn (sindarin for Treebeard) because it´s th e oldest active machine in my home office.
Thu, 28.08.2008 10:23
My old Sun Ultra 10
Thu, 28.08.2008 09:08
Writing this comment on a Sun Ultra6 with 2x450MHz und 2 GB RAM. It is a fine hardware.
Thu, 28.08.2008 01:06
There is another aspect of MAI D, when it is done properly, w hich is the design of a physic al enclosure for the dis [...]
Wed, 27.08.2008 22:36
I'm not particularly convinced by MAID either. The little I' ve looked at it, they try to k eep the discs alive by d [...]