Entries tagged as internet
Friday, January 5. 2007
Es ist wieder einer meine verqueren Gedanken, aber Saddam könnte mit seinen letzten Atemzügen den Menschenrechten noch grossen Vorschub geleistet haben. So ekelhaft der Snuffclip ist, so sehr zeigt er doch, das auch sein Ende nicht sauber und ordnungsgemäß war. Nun stellt man sich vor, das zukünftig die Menschenrechtsverletzungen eines Regimes, einer Armee oder anderen Organisationen dokumentiert werden können, via Handy und youtube. Es muss sich nicht mehr den Weg durch die Aufmerksamkeitsökonomie der Massenmedien suchen, sondern kann viral im Netz zu einem echten Problem werden. Nun müssen die entsprechenden Menschen nur noch merken, welch mächtige Waffe sie da in Händen halten. Am Ende könnte es heissen: "Das Photohandy ist mächtiger als das Schwert". Und es könnte mit erwähntem Snuffclip angefangen haben.
Tuesday, December 12. 2006
Thursday, August 24. 2006
Der aus meiner Sicht beste und hinsichtlich IMAP standardkonformste Mailclient ist wieder zurück. Nachdem Cyrusoft ja dem Konkurs anheim gefallen war, war es schwer irgendwo noch fehlende Plugins zu bekommen. Nun kann man wieder alles unter http://www.mulberrymail.com runterladen und zwar diesmal kostenlos.
Nach der Pleite habe ich meine Mails komplett von Mulberry nach Thunderbird migriert. Ob ich wieder zurück migriere, muss ich mir noch überlegen, denn mittlerweile habe ich mich mit dem Donnervogel arrangiert ..
Tuesday, August 8. 2006
Da ich noch zwei Linksys-Router rumliegen hatte, mit denen ich nicht so recht etwas anzufangen wusste, habe ich jetzt einfach einen davon zum Hotspot im FON-Netzwerk gemacht. Das FON-Netz besteht aus einer Vielzahl von Personen, die ihren DSL-Zugang für die Öffentlichkeit zur kostenlosen beziehungsweise kostpflichtigen Nutzung zur Verfügung stellen. Bevor ich das jetzt mit langen Worten erklaere, schaut doch auf der Webseite dieser Community vorbei. Insbesondere bei mir in der Ecke scheint es schon eine ganze Reihe von Hotspots zu geben.
Sunday, April 9. 2006
Daran kann man sehen, was das geschäftsmodell der Carrier bezüglich DSL ist: Es ist einfach überall. Alleine mit den kleinen Stummelantennen an meinen beiden Linksys-Routern habe ich hier eine ganze Reihe von Funklans um mich rum, drei sogar ohne Absicherung. Wahrscheinlich ist keines wirklich vom WAN-Anschluss her ausgelastet. Könnte man besser über einen einzelnen Anschluss abwickeln.
Friday, February 24. 2006
 Google Epic 2015 ist ja mittlerweile zu einem der Klassiker der Zukunftsvisionen geworden. Ein düsterer, aber dennoch realistischer und plausibler Blick in eine nicht allzuferne Zukunft. Diese Vision gibt jetzt auch in einer deutschen Überarbeitung.(gefunden via: Spreeblick)
Insbesondere die Idee, die deutsche Stimme von Agent Scully den Text sprechen zu lassen, verleiht der deutschen Version mehr Druck und Atmosphaere als dem Original.
Das Problem mit dieser speziellen Zukunftsvision ist nur: Ich glaube nicht daran, das wir bis 2015 darauf warten muessen. Alle Bausteine sind schon da. Sie muessen nur noch verbunden werden. Und das wird keine 9 Jahre mehr dauern. Vielleicht zwei oder drei Jahre. Und im schlimmsten Fall faellt dann wirklich auf, das das Internet mit Leichtigkeit dazu in der Lage ist, genug Rauschen zu erzeugen, um die Massen darin zu ersticken.
Monday, December 26. 2005
Wie sagt Sid in Ice Age noch ... "Menschen sind ekelhaft" ... recht hat er. Naja, eine Reihe von Menschen sind ekelhaft ... oder sagen wirs mal weniger diskriminierend: Auch im Weihnachtsmonat gibt es Menschen mit sagen wir mal besonderen Vorlieben. Im Dezember 184 Zugriffe via Google auf den Suchbegriff "Sex mit Tieren". Jetzt habe ich mich gefragt, warum ausgerechnet meine Webseite diese Leute anzieht. Ich hab den Grund gefunden:

Das ist Treffer 41 von 608000. Ob ich darauf stolz sein soll? Wohl eher nicht. Also liebe Google-Einhandsurfer: Hier gibt es keine Photos von diesen Praktiken ... achja ... auch nicht vom zweihäufigsten Suchbegriff. Ein Bild eine Blowjobs oder eine Howto dazu werdet ihr hier auch nicht finden.
Wednesday, November 30. 2005
Auch wenn man in der Werbung ein interessantes Bild des vielfältig kulturell interessierten, das Internet nutzenden Menschen zeichnet, der sich über vielerlei interessante Dinge informiert, so muss man den Wahrheiten in Auge gucken: Das Internet wird immer noch zumeist dafür benutzt um sich wenig bekleidete Mitmenschen in eindeutigen Posen und Situationen zu betrachten. Dieser Umstand hat zu der Entwicklung eines weit verbreiteten Typus des Internetnutzers geführt: Der Einhandsurfer und zunehmend auch die Einhandsurferin. Ein Mensch mit dieser Fähigkeit vermag es sich in hoher Geschwindigkeit durch das Internet zu bewegen, die andere Hand, nunja, die ist woanders und ist mit ganz und gar natuerlichen und technologiefremden Dingen beschäftigt.
Dies bringt einen interessanten Aspekt zu Tage: Ist es besser, eine eigene Tastatur mitzubringen, wenn man sich an den Rechner eines anderen Menschen sieht, denn oftmals dürfte das WC den groesseren Hort der Hygiene darstellen als die Tastatur.
Saturday, November 26. 2005
Die gute Dame hat offensichtlich recht: Sex sells. Wenn ich mir meine Statistiken angucke rettet mich nur die Tatsache, das ich öfters mal ueber Musik und Solaris schreibe vor einer Übernahme der Top-10-Google-Suchbegriffe durch die Einhandsurfer. Und da ist wirklich jedes Pläsierchen dabei: Vom Sex mit Tieren ueber die Frage nach dem korrekt ausgeführten Blowjob bis hin zu Photos von Frauen beim Orgasmus. Oder um es mit Sid zu sagen: Menschen sind ekelhaft.
PS: Dabei habe ich doch nur ein kleines unschuldiges Weblog. Ich sollte vielleicht auch einige Schlafzimmergeschichten hier posten, dann wird die Hitzahl wohl alsbald explodieren...
Friday, November 18. 2005
Klar ist es eine gute Frage, was an Google bitteschoen 400 US-Dollar für jeden Anteil wert ist. Die Antwort ist allerdings ziemlich einfach. Google weiss alles über uns. Nicht ueber den einzelnen Menschen. Ueber uns als Gruppe.
Das Internet ist ein Ozean, wir brauchen Lotsen, und wer weiss besser als der Lotse, wohin er jeden einzelnen Menschen geführt hat. Dazu kommt: Jede Suche ist das Verlangen nach einer Information. Wir möchten wissen, was es mit dem neuen BMW auf sich hat. Wir fragen Google. Wir moechten ein Rezept für Kekse. Wir fragen Google. Wir moechten Wissen, wo wir Ausmalbilder für unsere Kinder bekommen. Wir fragen Google. Wir möchten alles über die Freuden von Analsex wissen. Wir fragen Google. Wir möchten Raubkopien finden. Wir fragen Google. Wir moechten alte Freunde finden. Wir fragen Google.
Und über Millionen von Fragen jeden Tag fällt es leicht herauszufinden, nach welchen Informationen uns es gelüstet, was wir uns wünschen, was für uns interessant ist. An sich ist jede Information nutzlos, wertlos, ohne Bedeutung. Aber das grosse Bild ergibt Sinn.
Oder glaube hier jemand, das Froogle uns helfen soll, herauszufinden, wo wir etwas preiswert bekommen? Okay, die Information fällt mit ab, aber eigentlich soll es Google dabei unterstützen herauszufinden, was wir uns kaufen wollen.
Sunday, November 13. 2005
Empfehlenswert und interessantes Konzept: Digg.com
Monday, October 24. 2005
Ich bin schon eine ganze Weile ADAC-Mitglied. Mehr oder weniger nur noch deswegen, weil ich uebers Jahr gerechnet die Mitgliedschaftsgebühr mit der Ersparnis bei UCI-Kinokarten wieder einspiele. Die Frage ist allerdings, ob ich möchte, das ein Verein die Vertretung meiner automobilen Interessen beanspruchen darf, dem grundlegende Eigenarten und Gepflogenheiten des Internets (jenes Konstrukt mit dem ich zum Teil mein Geld verdiene, mich aufhalte, kommentiere, usw...) fremd sind, denn: Gemäß der Linkpolicy im Impressum unter http://www.adac.de/impressum/default.asp darf man www.adac.de nicht verlinken. Haeh? Also das Internet lebt davon, das das Linknetz moeglichst stark verwoben ist. Der Gedanke dahinter erscheint klar: Schlechte Presse vermeiden. Aber in dieser Richtung funktioniert das Ganze nicht. Schlechte Presse bleibt schlechte Presse, egal ob der Link noch klickbar ist oder nicht.
Naja, werd ich halt beim ADAC austreten und stattdessen eine ESPRIT-Karte beantragen, hat fuer mich den gleichen Nutzen ... (gefunden via: wirres.net)
Tuesday, October 18. 2005
Hmm, bei Apple gibt es jetzt auch ein System, das auf Basis bisheriger Einkäufe auf potentielle Kaufaspiranten im restlichen Programm des iTunes Music Stores hinweisen soll. Es ist noch beta. Und wie es beta ist: Der Zusammenhang von Berlioz und Lou Reed ist mir ein wenig schleierhaft. Die Tatsache das ich mir die They-EP von Jem gekauft habe, scheint mich gleichzeitig zum Fan von 50 Cent zu machen. Galvanize von den Chemical Brothers scheint enge Verbindungen mit "Du erinnerst mich an Liebe" von Ich+Ich zu haben. Ich kenne Ich+Ich ausm Radio und ich finde diese Verbindung noch nicht so recht. Die Krönung des ganzen ist: Celilia Bartolis Interpretation von Mozart Arien machen mich zum Fan von Cassius ?
Das ist halt das Problem aller elektronischen Mechanismen zur Produktempfehlung. Je mehr der Geschmack vom Standard abweicht, desto dünner wird die Datenbasis und desto mehr sind die Ergebnisse für den Eimer. Obwohl man eigentlich gerne Tipps haette, welche Musik am ehsten noch der eigenen entspricht, da das Finden guter Musik oftmal dem Suchen von Nadeln im Nadelhaufen entspricht.
Und damit kommen wir zum AutoRecommend-Paradoxon: Je mehr ich auf die Dienste von elektronischen Recommendation-Verfahren angewiesen bin, desto weniger funktionieren sie.
Wednesday, October 5. 2005
Carlene Li hat einige interessante Punkte zu der Pressekonferenz von gestern angemerkt: Sun and Google’s Partnership Potential (gefunden via Basic Thinking).
Eigentlich ist das Potential noch wesentlich groesser. Wenn ich mal meine Unterderdusche-Spekulationen teilen darf: Klar wird dadurch die installierte Basis von Java auf Windows noch erheblich groesser. Es wird leichter, ein Java vorauszusetzen, um daraufhin die Tests durchzufuehren. So als Anforderung steht da denn "aktuelles Java via Googletoolbar". Und die Sun X2100 ist sicherlich ein nettes Gerät um als Node für Google zu dienen. Schreit geradezu danach ...
Wenn ich jetzt mal anfange zu spinnen, wuerden mir noch andere moeglichkeiten zur Zusammenarbeit einfallen, ohne gross drueber nachzudenken: N1SPS zum Ausrollen der Google-Applikation, die Google-Searchengine um sie bei Content-addresable-Storage zu integrieren, hardware- und betriebsystemunabhängige Applikationen von Google. Das sagenumwobene GoogleOS könnte vielleicht nichts sein als eine JVM. Das Betriebsystem darunter waere nur noch zur Ansteuerung der Hardware da. Und im nächsten Schritt stelle man sich ein Staroffice vor, bei dem Verarbeitungslogik und Darstellunglogik voneinander getrennt werden. Ersteres laeuft bei Google, zweites beim Kunden. Und ich hab noch nicht mal richtig angefangen darueber nachzudenken. Die Zusammenarbeit hat extremes Potential. Mal gucken was draus wird.
(Disclaimer: In dieser Mail ist alles spekulativ und nicht durch Wissen unterfuettert, das ich durch meine Arbeit bei Sun unter Umständen erhalten habe)
Tuesday, October 4. 2005
Google and Sun joining forces. Eine interessante Sache. Die Basis fuer Java wird erheblich verbreitert. Openoffice/Staroffice kann damit wahrscheinlich auch noch effektiver in den Markt gebracht werden ... ich bin gespannt ....
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Comments
Sat, 05.07.2008 22:54
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Fri, 04.07.2008 22:20
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