Saturday, February 3. 2007
Ich mag diesen Schlag Frau nicht, der im Minirock kaum breiter als ein Gürtel mit betont piepsiger Stimme durch die Gegend läuft, und denkt, das alle Leute nach Ihrer Pfeife tanzen. Und total entrüstet ist, wenn man sich nicht dementsprechend verhält.Und noch mehr mag ich nicht, das ich wahrscheinlich genauso wie alle anderen darauf reagieren würde, wenn ich mir dessen nicht bewusst waere, und ich immer das Gegenteil von dem tue, was man von mir erwartet
Wobei: Kurz danach durfte man den Gegenentwurf dazu in einer Bahnhofsbäckerei in Bremen erleben: "Boooh, was habe ich gelacht, ey" (ich kann das hier jetzt garnicht so richtig schriftlich fassen, wie das rueberkam). Ich dachte dieses "booh, ey" waere schon vor ein paar Jahren im Orkus der sprachlichen Totsünden entschwunden. Also ist mir da die erste Gruppe lieber. Da bekommt man nicht gleich Gehoergangsherpes, wenn man sich nur einen Kaffee beim Bäcker holt.
Tuesday, December 5. 2006
Eine liebe Kollegin pflegt immer zu sagen "Männer sind die Frauen der Zukunft". Ja, okay, mag sein ... aber muss es wirklich soweit gehen, das ich mittlerweile die ersten männlichen Wesen morgens in der S-Bahn erblicke, die Douglas-Tüten zum Transport ihrer Mittagsfressalien mit sich führen?
Thursday, October 19. 2006
Ich habe ja den Ruf in Gefühlsdingen eine gewisse Kälte (ich nenne es gesunde Distanz) auszustrahlen und ehrlicherweise kultiviere ich diesen Ruf auch ein wenig. Aber ab und an beobachte ich dann doch Dinge, die selbst mein Herz zum Schmelzen bringen. Letzte Woche bin ich wieder Zeuge eines solchen Moments geworden.
Das Ganze trug sich in der Europapassage vor, direkt im Sichtbereich der Starbucksbestuhlung. Während ich so an meinem Caramel Macciatto lowfat decaf schlürfe, fällt mir ein Mann ins Auge. Grosser Blumenstrauss (das eigentlich Auffällige) in der einen Hand und ein Geschenk in der Jackentasche. Und wartet. Und wartet. Und wartet. Das Gesicht wird immer trauriger. Ich beginne so langsam Mitleid zu verspüren. Er telephoniert, der Gesichtsausdruck wird nicht eben fröhlicher. Und geht vor die Tür. Und wartet weitere 5 Minuten. Und plötzlich sieht man ein Strahlen auf seinem Gesicht und wenige Sekunden das Strahlen auf Ihrem Gesicht. Eine Umarmung die mindestens 10 Minuten währt. Hand in Hand gehen sie in Richtung Rathaus davon. Glücklich. Da kann selbst jemand wie ich einfach nur noch "Hach ..." denken ...
Monday, May 15. 2006
Durch lesof habe ich eine weitere Erkenntnis über Frauen gewonnen: Frauen haben ein Gespür für glückliche männliche Singles, erwittern diese und haben dann den Drang, sie zu domestizieren. Das ist wichtig zu wissen, wenn man glücklich bleiben will.
Sunday, May 14. 2006
Nachdem ich ja vor kurzem durch Desideria erfahren durfte, welch grosse Bedeutung der Friseur für Frauen hat, so habe ich heute morgen eine weitere Lektion von Luzie bekommen: Das Leben einer Frau steckt in Ihrer Handtasche. Ich spreche Luzie hiermit mein ehrlich empfundenes Beileid aus.
Friday, May 5. 2006
Frau Gröner schreibt etwas, was viele Männer nur denken. Die Stimmen der Stewardessen sind oftmal ja dazu geeignet, bei den Männern, die ihr Testosteron nicht so ganz unter Kontrolle haben, auf den Gebührenzähler ihres Handys zu gucken beziehungsweise zu überprüfen ob wirklich keine Freisprecheinrichtung aktiviert ist, beziehungsweise den Wunsch die fliegende Saftschubse in die Bordtoilette zu schubsen in den Fokus des männlichen Gedankenwerks schubst . Viel suesser fand lich allerdings die Anmerkung einer Stewardess (entweder bei dba oder germanwings, das weiss ich jetzt nicht mehr so genau) am Anschluss des Sauerstoffmaskenreigens "... und denken sie positiv." Hat auf jeden Fall dazu geführt, das ich ihren englischen Ausführungen zugehört habe, um mitzubekommen, ob sie es wiederholt.
Ansonsten habe ich eh den Verdacht, das in den Flugzeugen ein Vocoder zur Stimmumwandlung eingebaut ist, den man entweder auf "Telephonsex" oder "Charme der roten Armee" stellen kann (aber nichts dazwischen).
Tuesday, April 25. 2006
Es ist ja die Krux an der politischen Landschaft in Deutschland, das man zwar mit allerlei Skandälchen als Minister und Ministerin seinen Job los werden kann, nicht aber wegen offenen zur Schau gestellten Weltfremdheit. Frau von der Leyen scheint tatsächlich noch dem Bild der Gebär- und Erziehungsmaschine Frau nachzuhängen, das auf keinen Fall neben Job, Haushalt und Kindern noch etwas wie Hobbies zu haben hat. Dabei hat Freizeit wiederum einen gesamtwirtschaftlichen Effekt, der nicht zu unterschätzen ist: Zum Beispiel Sport um auch nach nach der Gebärphase noch körperlich fit zu sein. Zum Beispiel ab und an mal etwas anderes sehen als die eigenen vier Wände, um geistig wacher zu werden (ich wuerde durchdrehen, wenn ich immer nur tag ein, tag aus, 24h die selben Wände sehen wurde).
Wie kann man einer Frau, die einem so krudem Weltbild nachhängt und dieses so ideologisch nachdrücklich in die Welt hinausschreit, einen Job geben, in dem es darum geht Familien zu helfen. Anders als anscheinend vermutet, ist die weltanschauliche Umerziehung der Frauenwelt nicht Rahmen ihrer Stellenbeschreibung.
Man kann ueber Frau Merkel als Besetzung für den Kanzlerjob sicherlich vortrefflich streiten, aber Frau von der Leyen ist eine echte Fehlbesetzung. Was hat sich da Deutschland nur zusammengewählt ... (gefunden bei Kassandra)
Wednesday, February 8. 2006
Egal welche Zeitung ich heute aufgeschlagen habe ... in jeder Zeitung wurde die Frage gestellt: "Sind wir zu duenn?". Also wenn ihr mich schon so penetrant fragt: Ja, seid ihr! Zumindestens fuer meinen Geschmack. Und wo wir gerade dabei sind: Ja, ihr seit aus aesthetischen Gesichtspunkten sicherlich von der Natur reichlich beschenkt worden, ihr seid aber trotzdem nicht schön. Das ist naemlich ein Unterschied.
Und vor meinem geistigen Auge spielt sich folgende Szene ab: "Liebe Möchtegern-Models, also ich weiss das ihr Hunger habt, wenn ihr hier diesen offenen Brief unterschreibt, koennt ihr euch gleich jeder einen Apfel und eine Karotte vom leckeren Büffet nehmem. Und wenn nicht ... naja ... fliegt ihr halt in der nächsten Folge raus"
Tuesday, December 20. 2005
Mädels, wer sich nach Betrachtung dieser Website immer noch für hässlich, hinsichtlich der Cupgröße gehandicapt oder mit einer gar so bloeden Haut geschlagen fuehlt, weil ihr euch mit den Damen auf den Magazincovern vergleicht, der kann man auch nicht mehr helfen ....
Thursday, October 6. 2005
228 Stundenkilometer. Kommt einem garnicht so schnell vor. Als Kind hätte man wahrscheinlich noch leuchtende Augen bekommen bei dieser Zahl und waere bei dieser Geschwindkeit wahrscheinlich keinen Millimeter von der Geschwindkeitsanzeige des ICE gewichen, hätte die Erzeugerfraktion mit einer Litanei vorgelesener Geschwindkeitsangaben in den nervlichen Ruin getrieben.
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Saturday, September 24. 2005
Es ist eine der grossen Lebensluegen des modernen Menschen, das man die Liebe, die man einem Menschen entgegenbringt, s irgendwann damit zeigt, das man mit ihm einen Möbelladen betritt und dort die erste gemeinsame Ausstattung fuer die gemeinsam zu beziehende neue Heimt erwirbt. Da ich bisher noch nicht in diese Situation gekommen bin und IKEA bisher nur alleine oder mit Geschwistern,Eltern und Freunden besucht habe, kann ich diese Laeden sehr viel entspannter besuchen. Dies oeffnet den Blick in die tiefsten Abgründe des Beziehungslebens.
Geeignet ist insbesondere Küchenabteilung. Menschen die ehedem zusammengehoerten streben in Siebenmeilenstiefeln der Trennung entgegen bei der Diskussion der Spülenhöhe und -position. Warum geht man hier gemeinsam hin? So sehenden Auges in den bevorstehenden Streit? Warum mischen sich Männer in Diskussionen ein, von denen sie nichts verstehen? Der normale Mann kann eben nur drei Rottöne unterscheiden und genau einen benennen (von Rose bis Burgund heisst es "Das ist rot") und trotzdem ist der nächste Streitpunkt im Ikea die Wahl des farblich passenden Zierrats. IKEA weisst zwar durch gelegentlich im Labyrinth applizierte Laminatstreifen auf dem Boden auf die Strapazierfähigkeit ihrer Bodenbeläge hin. Aber es wird nirgends auf die Strapazierung der Beziehungen hingewiesen. Das ist verbesserungswürdig.
Abschliessend nur eine Frage: Warum ist auf der Kundentoilette des IKEA Moorfleet ein Kondomautomat zu finden, der seine reichhaltige Auswahl an Schutz gegen ungewollte zusaetzliche Konsumenten für Smörland und IKEA Kinderwelt dem geneigten Kunden feilbietet? Ist mir die Bedeutung von IKEA für Singles noch nicht bekannt? Soll hier auf die Möglichkeit der sexuellen Interaktion im Rahmen der Konfliktverarbeitung (im Volksmund auch Versöhnungssex genannt) hingewiesen werden, mit der die grössten Streitpunkte dem schnellen Vergessen anheimgeführt werden können? Oder ist dieser Automat nur schlicht ohne jedes Nachdenken dort platziert worden?
Monday, September 19. 2005
Eine Erkenntnis, die mich beim Frühstücken mit einer sehr guten Freundin traf: Das "poeh" ist doch ein ganz seltsames Wort, es ist nicht mal ein Wort, es ist eine Unmutsaeusserung. Mit ihm vermag eine Frau mehr in einer Sekunde zu sagen, als Shakespeare in einem ganzen Drama. Das ganze Unheil einer Welt kann in einem "Poeh" stecken. Es ist sozusagen die höchst konzentrierte Form der Meinungsäusserung. Männer verwenden auch manchmal diese Äusserung, aber es ist doch sehr viel weniger informationstragend als in der Verwendung durch Frauen.
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Comments
Tue, 02.12.2008 22:33
Apropos. Bei Golem gibts ein U pdate. http://www.golem.de/08 12/63899.html
Tue, 02.12.2008 15:18
Na ja, ganz so drastisch würde ich das nicht formulieren, NA T hat auch seine guten Seiten. Mir fallen nur gerade k [...]
Tue, 02.12.2008 09:40
Hehe, funny link. My blog is a n ESTP, so it almost matches m y personal ENFP type. I really would like to know how [...]
Tue, 02.12.2008 07:41
It uses OpenSource components ... Fishworks isn´t the Filer product. Fishworks is a softwa re to build appliances. [...]
Tue, 02.12.2008 07:36
Ich werde da auf jeden Fall no ch mal weiter genau weiterlese n. Achja und AAJ42 ist in der tat hochinteressant ....