Entries tagged as Werbung
Sunday, March 18. 2007
Nun da ich in den vergangenen Tagen 8 mal im Skywalk am Samsung Werbebanner vorbeigelaufen bin kann für mein ästhetisches Empfinden sagen: Beyonce ist ausnehmend unschön. Für das Aussehen auf dem Photo ist glaube ich der Begriff "billig" geprägt worden. Noch ein Grund mehr für mich, kein Mobile von Samsung zu kaufen.
Ja, ich hab geschrieben "normale Berichterstattung" ... aber je länger ich über die Veranstaltung nachdenke, desto mehr fällt mir ein.
Thursday, July 20. 2006
Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, das die beiden Kinder in der Nudelsaucenwerbung mehr Talent in der Stimme haben als Frau Graf? Und die beiden Blagen haben nicht wirklich viel Talent. Naja, die gute Dame hat ihr Geld ja auch nicht mit der Stimme verdient. War vielleicht auch ganz gut so ...
Sunday, June 18. 2006
Wahrscheinlich werden es ausser mir fast alle sonst schon wissen, aber für die wenigen die es noch nicht wussten: Ich bin heute beim Stöbern im iTMS drüber gestolpert. Das Lied aus der Motorola RAZR Werbung heisst Hyped-Up plus tax und ist von Dabrye
Sunday, June 4. 2006
Da andauernd Anfragen bezüglich der Musik des C70-Werbespots "Feel" über Google auf mein Weblog gelenkt werden, hier mal ein wenig Leserservice: Die Musik ist eigens vom Studio Massive Music für den Werbespot komponiert worden. Das heisst, man kann sie nirgendwo kaufen. Könnt also Aufhören zu suchen.
Wednesday, April 5. 2006
Ob Werbende manchmal auch darüber nachdenken, was die von Ihnen lancierte Werbung aussagt. Unwahrscheinlich. Oder würden sie drei alten Menschen, denen es augenscheinlich erstmal an nichts fehlt, einen Platz an der Sonne mit finanzieren wollen? Es dreht sich hier immerhin nicht um eine Werbeveranstaltung des bundesdeutschen Rentensystem, sondern um eine Art Spendensammlung. Mitleid und Beschämung das es einem besser geht gleich Spende. Kein Mitleid und keine Beschämung gleich keine Spende.
Apropos Werbung: Wir haben ja momentan eh wieder einen Trend (alle Jahre wieder): Frauen in Unterwäsche preisen die Produkte der jeweiligen Hersteller an. An manchen stellen stellen sich quadratmetergrosse Hinterteile ins Blickfeld. Der katholische Bekleidungsladen bietet gar suendige (oder auch nicht) Dessous. Es räkelt sich eine Dame für einen seit vielen Jahren bestehenden Hersteller von Unterbekleidung ... das Problem ist nur: Was passiert, wenn dann der Herr im Hause (und fuer diesen ist die Werbung offensichtlich gemacht) irgendwann dann feststellt, das die in die jahre gekommene Gattin auch in den teuersten Dessous nicht so gut aussieht, wie die Dame auf dem Plakat. Auf den naheliegenden Gedanken, das auch am eigenen Körper die Zeit meist noch groesseren Raubbau betrieben hat, kommen die meisten Männer ja dann doch nicht und steigen frustiert wieder in ihre Schiesser-Doppelripp-Unterhose. Werbung ist nun mal ein Spiel mit den Erwartungen und die wenigsten Art Directoren, Werbetexterinnen und alle anderen in der Schattenwelt der Bedürfnisgenerierung tätigen Wesen kümmern sich um das Problem der nicht erfüllten Erwartung. Das Produkt ist ja verkauft. Und anders als in der IT kann man dann nicht noch den einen oder anderen ChangeRequest stellen.
Obwohl ... in Beziehungen funktioniert das ja ... "Entweder du bändigst endlich deine Plautze, oder ich such mir was knackigeres" wird bei vielen Männern wahrscheinlich sofort mit der Durchführung eines Notchanges beantwortet. Seit dem Beziehungen ein sehr zeitweiligen Charakter zueigen geworden ist, der nur noch durch Nachwuchs eine gewisse Permanenz erhält, ist der Druck den Marktwert dauerhaft zu erhalten, eh wesentlich groesser geworden. Der Beischlafutensilenkoffer (meist wohl eine diese praktischen Abrollaufhängtaschen) deines Herrn dürfte dem einer Frau vielleicht nicht in der Wahl aber in der Zahl der Produkte in etwa gleichen.
An meinem rechten Auge ist gerade der Autoteilehöker in Falkensee vorbei gezogen. Zeit das Notebook zu schliessen und sich mit sinnvolleren Dingen die Zeit zu vertreiben, als den Überlegungen über Dessouswerbung, alte Leute und dem schwieriger werdendem Erhalt einer Beziehung.
Friday, March 17. 2006
Cronat Gold???? Ich dachte schon, die gibt es nicht mehr. Das das eine Geschichte meiner frühen Kindheit gewesen wäre. So werbetechnisch. So wie Ado mit der Goldkante. Oder die Frau, die eher ihr Gesicht als ihre Haende in Palmolive hätte baden sollen. Ähnlich getankter Tiger oder der ehelichen Katastrophe der halb aufgetrunkenen Tassen Kaffee. Prilblumen (the original series).
Nun sitz ich hier in einem Hotel in München und finde: Cronat Gold! Die Erinnerungen an die Kindheit sind wieder da. Ich möchte wieder sieben sein, und viele Dinge, die ich heute weiss, vergessen.
Sunday, February 12. 2006
Manchmal frage ich mich ja, welche Vorstellung die werbetreibenden Menschen dieses Landes haben, wenn sie an den technisch interessieren Menschen, oder genauer an den technisch interessierten Mann denken.
Das Männer, die ihre Autos nach dem Grundsatz "tief und breit fahren, schmal denken" mit Frauen, die sich auf Kühlerhauben räkeln, zu fangen sind, war mir ja schon klar. Wer sein Lebensheil in einer Anhübschung seines Fortbewegungsmittels sucht, wird wahrscheinlich auch den Faktor Libido in seine Kaufentscheidung einfliessen lassen.
Aber gleiches scheint auch die Käufer technischer Dienstleistung abzufärben. Will man bei einem oft auf den vorderen Seiten von fachrelevanten Printmedien zu findenden Anbieter von 19"-fähiger Computertechik einen Server kaufen, gibt es die Vorlage für allerlei autoerotische Erlebnisse in Kalenderform mit dazu (ist vielleicht auch der einzige Weg noch Server zu verkaufen, die ausschliesslich Prozessoren mit unterlegener Technik beinhalten).
Ein Anbieter von vServern fordert gleich direkt dazu auf, "es sich doch richtig billig zu besorgen". Ein anderer Anbieter von Hostingdiensleistungen fährt dann gleich richtig schweres geschütz auf und kombiniert eine gut aussehende Frau mit dem Angebot, auf den Mietserver dann doch gleich noch ein Werkzeugset mit drauf zu legen. Absolut tödlich, welcher Mann kann schon bei Werkzeug widerstehen, das ihm auch noch von einer attraktiven Frau kredenzt wird.
Bei einem wiederum anderen Anbieter kann man 1 Jahr tanken kostenlos gewinnen. Bildlich wird das ganze mit einer tankenden Dame garniert, bei der der Blick in privatere Zonen des Unterleibsbereichs nur knapp von einer noch knapperen Bekleidung verhindert wird.
Leute, was habt ihr eigentlich für eine Vorstellung, mit welcher Kundschaft ihr es zu tun habt. Männern, die abends mit einer Hand durchs Netz navigieren? Ist das Geschäft wirklich schon so schlecht geworden, das ihr mit diesen Mitteln euren Marktanteil verteidigen müssen. Eigentlich müsste jeder Mann, der sich auf die verbliebenen Reste seiner Gentlemanverhaltensmuster etwas einbildet, schon aus diesem Grund zu den serioeseren Anbietern dieser Branche gehen, um ja nicht damit in Verbindung zu werden. Denn am Ende steht die Frage: "Aha ... Thomas Krenn Server .... höhöhö ... wo hast du denn deinen Kalender hängen" ....
Sunday, November 13. 2005
Was hat nur die Zeit aus den Männern gemacht. Früher war die gegerbte Haut , die Narben im Gesicht ein Zeichen von Stärke, von Männlichkeit. Aus heutiger Sicht muss das die Zeit gewesen sein, in der wir noch Kettenhemden getragen haben und uns mit allerlei gefährlichem Gerät duelliert haben, um die Gunst der Dame zu erhalten.
Irgendwie hat sich das geändert. Um die Gemeinheiten der Haut irgendwie in den Zaum zu bekommen, bietet die Industrie mittlerweile auch für den Mann Mittelchen und Cremes an, die versuchen dieses Ziel mit mäßigem Erfolg zu erreichen. Und wenn ich mittlerweile meine Reiseutensilien in ausroll- und aufhängbaren Kulturtasche (wie nennen sich diese Teile eigentlich) betrachte, kann es dieser mit vielen Beischlafutensilienkoffern der holden Weiblichkeit aufnehmen. Und für alle die noch nicht gemerkt haben, das sich die Zeiten geändert haben, bietet die Werbung das dazu passende Schulungsmaterial. Die Falten am Auge sind eben kein Zeichen von Reife, sondern von Stress.
Die Frauen holen zum Gegenschlag aus. Nachdem die Männer über tausende von Jahren oftmals Körperpflege zu den vernachlässigenbaren Dingen gezählt hat, fordert die Frauenschaft heute gleiche Pflichten für alle. Und während sich dank einer Seifenwerbung das Frauenbild gerade wieder auf ein normales Maß einpendelt, so steht der Männerwelt der Schub des ungesunden Schöhnheitswahns noch bevor. Und da Männer ohnehin eine sehr unschöne Neigung zu "Meiner ist der der Größte/Meins ist das Kleinste/Meins ist das Teuerste" haben, wird das wahrscheinlich noch schlimmer ...
Friday, October 21. 2005
Lacht nicht, aber die Serie NCIS ist die Zukunft des Fernsehens. So bloed die Serie eigentlich ist. Diese Sendung für die Zweiten im Bieterrennen um pseudowissenschaftliche Kriminalistiksendungen. Werbung im herkömmlichen Sinne mit Unterbrechung, Mainzelmännchen und merkwürdigen Ideen wie der Dame hinterm Busch funktionieren ja nicht mehr wirklich. Ich glaube die letzte Werbung habe ich vor Ewigkeiten geguckt. Seit Timeshifting ist Werbung fuer mich Grund zur Fernbedienung zu greifen und vorzuspulen. Egal. Normale Werbung funktioniert also nicht mehr, muss man sich was neues einfallen lassen. NCIS zeigt wie. Ist euch eigentlich schon mal aufgefallem, wie direkt Special Agent Gibbs bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Starbucks-Becher in die Kamera haelt. Product Placement ohne jede Scham. Werden wir wohl in Zukunft oefters sehen. Und ansonsten: "Dieser Mord und Totschlag wird praesentiert von Plörbräu". In GZSZ tragen die Schauzspieler Logos am Revers und im Pornokanal wird abwaschbaren Tatoos gearbeitet. Das ist TV der Zukunft.
Wednesday, October 19. 2005
Ich soll an morgen denken, aber heute leben. Und was habe ich gestern vergessen? Was geht mich meine eigene Beerdigung an? Sollen doch die Hinterbliebenen machen, was sie wollen? Können sie wenigstens auf der letzten Party eines Lebens nicht mehr hinterher lästern.
Was ist das spezielle an Hamburger Busfahrern? Sind sie verkannte Genies in Umgang mit Frauen? Sie vermögen die versammelte kiezbesuchende männliche Fraktion hinter sich zu lassen. Die Herzen der Frauen fliegen ihnen zu. In der Nacht. Im Bus 607. Ich sehe diese Menschen nun mit anderen Augen, wenn sie pausierend ihre Bildzeitung lesend ihre Stulle verzehren. Des Nachts ist alles ganz anders.
Und wenn alles nicht mehr geht, bleibt mir die Möglichkeit, das Land zu verlassen. Physiotherapie im Nirgendwo. In einem sonnigeren Irgendwo. Ist das mein Ziel? Wessen Ziel ist das? Oder ist das Ziel das schnelle Geld, die letzten Erinnerungen an eine bessere Zeit beleihend in Hoffnung auf eine bessere Zeit bevor die Erinnerung den Weg alles Verpfändeten geht.
Am Ende bleibt nur der Blick auf ein Baby mit wirren Fragen, auf die es keine Antwort gibt, weil schon die Frage sinnlos ist und die blosse Betrachtung schon mehr Fragen aufwirft, als eine Fahrt mit der UBahn beantworten kann.
Tuesday, October 4. 2005
Mir ist heute am Infoscreen in der U-Bahnstation Hauptbahnhof Sued etwas bewusst geworden: Die Werbung stellt sich auf die Zeiten ein, die da kommen sollen. Es ist nicht mehr die Kleidung fürs Abenteuer. Für die Extrembereiche der Zivilisation. Es sind Klamotten für die bittere Realitaet, die Camel an die geneigte Käuferschicht zu bringen gedenkt ... "Reality Wear" Es wird hart da draussen, im Dschungel der Stadt, in den Untiefen der Sozialsysteme, in den zugigen Ecken des Wohnungsbau, der nun angemessen erscheint.
Friday, September 30. 2005
Offengestanden habe ich auch erst gerätselt ob das wieder einer dieser "Falschen Freunde" ist. Extraordinär klingt nach falscher Uebersetzung. Nach extraordinary oder nach extraordinaire. Mittlerweile wird mir dieser Willen unbedingt besonders zu klingen ein wenig über. Ich mag diesen Management Speak nicht, der nicht ohne dutzende englische Wörter in einem eigentlichen deutschen Satz daherkommt. Was das angeht, war ich auch mal anders. Aber da hielt ich es auch noch fuer erstrebenswert mich durch meine Sprache und meinen Jargon abzugrenzen. Karl Popper hat dazu mal treffend gesagt: "Wer es nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er es klar sagen kann."
In der Werbung finde ich das dann vollkommen lächerlich. Ich habe in der Nähe des Bahnhofs Berlin Zoo dieses Grossposter gesehen. Was ist bitte aus der ungewöhnlichen Unterhaltung geworden, oder ist "Entertainment extraordinär" doch noch etwas anderes. Vielleicht eine besonders ordinäre Show. Wuerde ja vielleicht auch zum Künstler passen:

Laut Duden darf man das Wort wirklich als Synonym für "aussergewöhnlich" benutzen. Ich beantrage die Streichung. Wenn man solche Worte verwendet, soll es meist besser und ungewöhnlicher klingen, meistens ist es aber nur missverständlich und laecherlich.
Monday, September 26. 2005
Manchmal sollten Werbetreibende ein wenig mehr darüber nachdenken, welche Produkte sie bewerben. Oder ist es vielleicht Absicht, das der aktuelle OBI-Werbespot, in dem ein Braeutigam seine frisch Angetraute in eine Ruine traegt , eine vibrationsarme Kettensäge bewirbt. Ich habe da gerade das Bild einer kettensägenschwingenden Braut im weissen Kleid vor Augen, die blutverschmiert gerade ihren Ehegatten zerteilt. Ob das so gewollt ist ... (notieren: Weniger "Quentin Tarantino"-Filme in Zukunft)
Friday, September 16. 2005
Ich fühle mich verschaukelt. Ich war heute bei Hagenbeck und habe einige erschütternde Wahrheiten zur Kenntnis nehmen muessen:
1. Lemuren tanzen nicht und haben auch keinen franzoesischen Akzent ...
2. Baeren benutzen kein Toilettenpapier ..
3. Clownsfische erzaehlen keine doofen Witze ...
4. Schleiereulen bringen keine Post ...
5. Pelikane interessieren sich nicht sonderlich fuer Wurzelbehandlungen ...
Wieder einige Vorstellungen zum Teufel.
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Comments
Fri, 25.07.2008 18:35
Hi, I doubt that there are any fundamental changes in the relationships between the US of Amerika and Europe/Ge [...]
Fri, 25.07.2008 18:15
"i really had some doubts abou t the mental status of the US people at the last election. " You realize the US m [...]
Fri, 25.07.2008 18:08
Too bad Barak Obama is owned b y the Israel lobby, AIPAC. Too bad he is full of platitudes. Too bad he is talking a [...]
Fri, 25.07.2008 08:40
Kurt Tucholsky: „Experience me ans nothing. One can do his ta sks badly for 35 years.“
Fri, 25.07.2008 07:56
Danke! Ich fragte micht schon immer, ob ich einfach so ein g utes Gedächtnis habe oder wies o ich praktisch jede Fol [...]