Entries tagged as Dienstreisen
Monday, February 27. 2006
Es gibt Tage, da verfluche ich denjenigen, der in meiner Firma auf die Idee gekommen ist, das man in Zeiten sinkender IT-Budgets sich diesem anpassen muss, und demnach in der zweiten Klasse durch die Lande fahren darf. Jetzt bin ich niemand der Gattung "Man schmeisse mit Kaviar, damit der Poebel darauf ausrutsche". Nein, ich sehe das Fahren in der ersten Klasse nicht als Luxus oder Prestige an, eher als pure Notwendigkeit. Gerade in Momenten wie diesen wuensche ich mir einfach nur einige Milimeter mehr Platz.
So gerät die Fahrt im Zug nach Berlin aber in eine riesige Was-passiert-dann-Maschine. Verschiebt der Nebenmann seinen Oberkoerper, so muss ich mein Bein verdrehen, um noch Platz zu finden. Dadurch drückt das andere Bein gehen den im Tisch integrierten Mülleimer, und droht den darauf befindlichen Becher Tee dem Boden entgegenzustürzen. Um das zu verhindern, bewege ich meinen Fuss nach vorn, trete dabei unabsichtlich das Gegenüber, welches sich anders hinrückt, und dabei die Sitznachbarin anstößt, sich - weil vor sich hindösend - ein wenig erschrickt dabei und ihre Handtasche auf den Gang umkippt. So ähnlich wie die Höllenmaschinen mit Luftballons und Kisten bei Ernie und Bert. Nur das diese Maschine leider tadellos funktioniert.
Saturday, December 17. 2005
Ich habs als ehemaliger Flugangstpaniker leider noch nicht zur Senatorkarte gebracht, FTL ist auch fern, dafür kann ich mittlerweile eine hart erfahrene bahn.comfort-Bahncard 50 vorweisen, die ein stattliches Punktekonto von 4650 Punkten aufweist (Für Bahnexperten: Fragt nicht warum das so hoch ist, Reisekostenpolicies sind mitunter etwas seltsam, das haengt aber auch mit den deutschen Steuergesetzen zusammen. Normalerweise kann man in der zweiten Klasse nur wenig ueber 3000 Punkte kommen). Mittlerweile wäre ich eigentlich ein Anwärter für eine Bahncard 100 honoris causa.
Beim Stoebern in fremden Blogs ist mir ein Artikel aufgefallen, der mir aus den tiefsten Gründen meiner Seele spricht. Noch mal die Stimme der freien Welt. Diesmal zum Thema Dienstreisen:
Zurück im Hotel sei es dem geneigten Reisenden dringend empfohlen, die bereitgestellten Zahnputzbecher im Bad NICHT zu benutzen - auch wieder unabhängig von der Hotelklasse. Ein renomierter Hotelmanager teilte mir auf einer Party einmal mit, daß diese Becher von den gleichen Damen saubergemacht werden, die auch die Klos reinigen. Ohne Handschuhwechsel. Wie genau diese Reigung vonstatten geht, will man liber nicht genau wissen. Seit dieser Erzählung bevorzuge ich jedoch, Wasser direkt aus der Leitung zu trinken.
Da bin ich doch froh, das ich Zahnputzbecher nur zum Abstellen der Zahnbuerste verwende .... mag ich garnicht dran denken.
Die eigenliche Pest an Dienstreisen sind allerdings die zahlreichen Bargeldvampire. Egal wieviel Bargeld man am Anfang der Reise hatte ... am Ende hat man nur noch genausoviel, um sich das S-Bahnticket vom Bahnhof nach Hause zu kaufen. Auch wenn man für alle Eventualitäten zwei unterschiedliche Kreditkarten hat und die Fahrkarten via Bahntix von der Firma bereitgestellt werden. Ist alles unerheblich. Der nächste Gang nach der Reise ist der Gang zum Geldautomaten.
Achja ... Bahntix und Ich ... eine Geschichte voller Missverständnisse ... ich hab zwei mal bereits vor den Automaten gestanden ... innerhalb von zwei Wochen ... ohne das gewünschte Ergebnis. Es kommen dann Phantasien auf, die damit zu tun haben, einen solchen Automaten aus der Verankerung zu reissen und ihn auf den Service-Point zu werfen. Diese Phantasie endet dann doch meistens damit, das man daran denkt, das diese Automaten etwas schwer sind und man selbst nicht grün genug für solche Hulk-Nummern ist.
Wednesday, September 7. 2005

Es ist noch nicht mal 9 Uhr, und ich habe schon den dritten Kaffee intus. Ich glaube, das kann man beruhigt Koffeinsucht nennen.
Update: es ist 10:40 ... Kaffee Nr. 4 ...
Update: 12:07 ... völlig überteuerter Latte Macciato ... low fat decaf
Wednesday, September 7. 2005
Das wir mit großen Schritten in Richtung Winter gehen, das der Sommer sich also so langsam dem Ende zuneigt, merkt man momentan nicht gerade an den Temperaturen. Da es dem Wetter in den letzten Jahren ohnehin zunehmen egal ist, wie der Mensch die Jahreszeit zu nennen beliebt, habe ich mir ohnehin mittlerweile eine andere Strategie zu entwicklen, wo wir im Jahr wohl stehen (jetzt mal abgesehen von so hilfreichen Erfindungen wie den Kalendern).
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Monday, August 15. 2005
Ich habe mich ja in diesem Weblog schon häufiger darüber aufgeregt, das Zugfahren mit unter eine sehr nervige Sache sein kann. Alleine durch die Lautstärke der Mitfahrer. Was man aber auch sagen muss, manche Züge sind wirklich still. Bis auf den Zug hört man nichts. Nur das gelegentliche Klappern einer Tastatur. Zugeben: Es ist nicht einer der wirklich klassischen Gelegenheitsfahrer-Züge, in dem ich gerade sitze. 6.21 U3 ... ICE 1515 nach Berlin Zoo, 6.38 ab Hamburg Hauptbahnhof. 90 Prozent aller Leute in diesem Zug nutzen die Strecke wahrscheinlich als verlängerte Küche. Noch nicht richtig wach dösen sie beziehungsweise schlürfen im Halbschlaf ihren Kaffee.
Viele sind wahrscheinlich Berufspendler. Seit dem Hamburg und Berlin nur noch anderthalb Stunden auseinander sind, scheint es eine Alternative zu sein, nicht nach Berlin zu ziehen, wenn die Karriere nach Berlin ruft. Ich denke, das werde ich mal für meine weitere Lebensplanung im Hinterkopf behalten. Hamburg möchte ich nicht mehr missen, und ehrlich gesagt ist Berlin nicht gerade die Stadt in der ich leben und wohnen möchte.
Was das Pendeln angeht, wird die Welt eh immer extremer. Vor nicht all zu langer Zeit fiel mir ein Bericht über Menschen in die Finger, die in Berlin leben und in Zürich arbeiten und zu den Grossabnehmern bei Billigfliegern gehören. Das Seltsame : Das macht sogar irgendwie Sinn. Könnte ich mir auch vorstellen, wenn ich nicht dieses seltsame Verhältnis zu Flugzeugen hätte.
Endlich, die dunkelhäutige Dame junge Frau mir gegenüber hat endlich eine Position zum Dösen gefunden, die einigermaßen bequem erscheint. Vielleicht hätte ich ihr sagen sollen, das es wenig alternativen zum Beine anwinkeln und Kopf auf die dem Mittelkorridor zugewandte Lehne gibt, wenn man auf ICE-T-Sitzen liegen möchte. Vielleicht hätte ich ihr bei dieser Gelegenheit auch gleich noch mal sagen können, das man Schuhe im Zug nur ausziehen sollte, wenn man nicht oder nur wenig zur Transpiration an diesem Körperende neigt.
Aber dazu war ich selber viel zu sehr mit dem Versuch beschäftigt, wenn schon nicht Schlaf , dann doch wenigstens ein paar Minuten Dämmern in diese Zugfahrt zu pressen. Klappt irgendwie nicht. Schreibe also wieder.
Ich sehe ein Flugzeug niedrig fliegen und die ersten Hochhäuser von Berlin sind auch im Dunst zu erkennen. Zeit, das Notebook zuzuklappen. Der Tag beginnt. Die Frage ist nur: Welche Überraschung hält er bereit?
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Comments
Tue, 07.10.2008 13:35
Heute morgen auf dem Weg zur A rbeit lief im Radio das Lied A lleinesein. Die Stimme klingt nach Wolfsheim aber der [...]
Tue, 07.10.2008 13:03
Jo ... das ist enterprise-grad e ... es soll verhindern, das die Daten auf keinen Fall und unter keinen Umstaenden [...]
Tue, 07.10.2008 11:49
ob die Datenhalde eines typisc hen ct-Lesers schneller werden wuerde, wenn man sZIL und L2A RC auf nen USB-Stick leg [...]
Tue, 07.10.2008 11:48
da steht auch das ZFS nicht si nnhaft erkennt wenn man zwei P latten aus dem Raid-Verbund zi eht (hang forever+reboot [...]
Tue, 07.10.2008 11:43
Soll ja Leute geben, die c0t0d 0s0.org nicht lesen