Tuesday, October 3. 2006
Nach den General Sessions des Vormittags starten jetzt wieder die Breakouts. Die erste Veranstaltung für mich ist ein Vortrag über Honeycomb. Honeycomb ist ein sogenannter "object storage system".
Man betrachtet ein Archiv nicht mehr als Filesystem, sondern als eine Sammlung von Objekten mit Eigenschaften (Metadaten) und den Daten selber. Das Konzept ist wirklich interssant. Man stelle sich vor, das man in seiner Bildersammlung nicht ueber ein Verzeichnis navigiert, sondern ueber die EXIF-Daten. Ja ... nichts neues... machen Photoworkflowtools auch heute ... bei Honeycomb ist das aber Aufgabe des Servers. Je nach dem wie man es braucht, kann man sich dann virtuelle Sichten auf seinen Objektpool erzeugen. So wie das in Honeycomb gemacht wird, sind die Möglichkeiten dazu umfangreich und endlos. Ein paar zusätzliche Informationen sind bereits auf docs.sun.com zu finden, dort ist bereits die Dokumentation einsehbar.
Tuesday, October 3. 2006
Für Dekadenz hoch drei habe gerade ein 200$-Amazon-Gift-Certificate bekommen in der Kategorie "Most innovative blog usage" beim CEC. Cool :o) Danke!
Tuesday, October 3. 2006
Ich habe gerade eine ziemlich inspirierende Keynote gehoert. Andreas von Bechtolsheim hat ueber neue Entwicklungen im x86-Bereich geredet. Ich werde zu diesem Thema hier aber nichts schreiben. Aber der Vortrag war wirklich gut. Die Frage ist nur, mit welcher Taktung laeuft dieser Mensch. Er ist schlicht unglaublich schnell.
Nebenbei angemerkt: Er ist auch wieder eine bestätigung für meine These, das doch sehr viele Sun-Techies Macs bevorzugen:

(Andreas Bechtolsheim beim CEC2006)
Tuesday, October 3. 2006
 Die Keynotes von David Yen und dem EVP der Softwarepractice waren eben recht gut.
Beide haben einen Überblick gebeten, wie ihre Sicht der Dinge ist. Recht typische Highlevel-Präsentationen, ganz gut aber eher nur von internem Interesse. Ein sehr interessante Anmerkung war aber: Wenn wir es nicht schaffen, ZFS zu einem interessanten Produkt beziehungsweise einem Enabler für weiteres Geschäft zu machen, dann macht das jemand anders. Und das wäre ziemlich peinlich. Zumal uns sowas dann das zweite Mal passiert wäre. NFS ist nämlich nicht von NetApp erfunden worden.
Gerade laeuft eine Keynote der EVPs der Service Practice. Mal sehen, wie die wird. Für einen doch eher technikorientierten Menschen ist Service ja meist doch ein Thema "need-to-have".
Tuesday, October 3. 2006
Eine interessante Beobachtung am Rande des CEC ist es, wieviele Sunnies mittlerweile schon auf Rechner von Apple umgestiegen sind. Die Zahl ist einfach unglaublich. Wenn man das so beobachtet glaubt man, das sich bald nur noch Sales Reps mit linuxbasierten Notebooks rumquaelen
Tuesday, October 3. 2006
Zu sagen, die Speisen in diesem Restaurant wären würden ein wenig mehr Knoblauch als anderswo enthalten, waere glaube ich die Untertreibung des Jahrhunderts.
Hier muss man mal gegessen haben. Das Knoblauchpesto ist gewaltig. Aber nicht wundern, wenn die oder der Angebete danach Annäherungsversuche kaetegorisch verweigert. Zu finden ist die Stinking Rose in der 325 Columbus Ave (via Google Maps)
Tuesday, October 3. 2006
Jetlag related insomnia has an advantage. You have more time to do things. So i´ve translated most of my blog entries into english. You can reach the english version in every entry by clicking on the link "english". I will provide translations to English at least once a day. Have fun.
Tuesday, October 3. 2006
Der Vortrag war irgendwie nicht wirklich gut, dazu hat der Redner viel zu oft zugelassen, das Fragen ihn unterbrechen.
Eine interessante Information konnte man dem Vortrag dennoch entnehmen:Eine Sparse Zone von Solaris SPARC auf Solaris X86 zu portieren kann funktionieren (das ist aber definitiv nicht supported)
Viele der "kreativen" Möglichkeiten zur Einrichtung von Zonen waren eher alt, aber eine Möglichkeit fand ich gut: Man kann Zones dazu verwenden, um Webserver-Defacing wesentlich zu erschweren. Ich schreibe dazu heute abend noch mal etwas. Es läuft aber darauf hinaus, das auf den Webseitenbestand schreibende und lesende Prozesse in jeweils eigene Zonen geschoben werden. Die webseiten an sich liegen in einem eigenen Filesystem. Die Zone für die Reader-Prozesse mountet dann eben dieses Filesystem nur read-Only. Die Idee hat ein gewisses Potential.
Tuesday, October 3. 2006
Ich habe mir gerade den Vortrag von Constantin und Detlef bezüglich ZFS angehoert. Nachdem Detlef eher etwas esoterisch (nichtsdestotrotz sehr interessant) über die Verheiratung von ZFS und Zonen und dessen Herausforderungen referiert hat, ist Constantin ziemlich tief in die "gory details" der Nutzung von ZFS daheim eingegangen. Also wie man sein Notebook mit ZFS bereichern kann und welche Vorteile ZFS bei Audio/Video-Anwendungen hat.
Richtig interessant wurde es allerdings, als Constantin darauf eingegangen ist, welche Zuverlässigkeit die einzelnen Diskstrukturen haben. Um es kurz zu machen.
- Three-Way-Mirror ist extrem sicher, verbraucht aber viel Platz. (nicht wirklich was Neues)
- Twoway-Mirror sind mittlerweile mehr ein Kompromis aus Diskmenge und Zuverlässigkeit (interessante Sichtweise)
- RAID-Z2 kann bis 20 Disks mit den Mirror-Sets mithalten, wenn es um die Disk-Verfügbarkeit geht (äusserst interessant)
- Unter bestimmten Umständen ist RAID-Z2 sogar in der Lage mehr Ausfälle zu überleben, als es ein Stripe aus Dreiwege-Mirrorn zu überleben(ein Mirrorset des Stripes fällt komplett aus)
Ich werde auch hier versuchen, die Präsentation zur Veröffentlichung bekommen, um sicherzustellen das ich meine Kritzeleien auch richtig übertragen habe ...
PS: Interessant zu sehen, das auch Constantin ein Nutzer der M740AV-Settop-Box von Siemens ist.
Tuesday, October 3. 2006
Diese Präsentation muss ich mir unbedingt besorgen. Der Vortrag hat wirklich umfassend beschrieben, wie man mit der SSL-Beschleunigung der UltraSPARC T1 CPUs umgeht. Ich werd einfach mal fragen, ob ich den Inhalt ins Deutsche uebersetzen und in mein Wiki setzen darf. So ... nun gehts weiter in einen Vortrag ueber ZFS
Tuesday, October 3. 2006
Uff ... das war eine eher anspruchsvolle Veranstaltung. Neue Wege bei Branchprediction und Preexecution. Sehr interssant war auch eine anmerkung des Referierenden. Die Leistungsfähigkeit einer Well, this was a rather sophisticated presentation: Microprocessor design. New ways of branch prediction and preexecution central/graphical processing unit haengt mehr von der umgebenden Logik als von der eigentlichen Befehle ausführenden Einheit ab. Wenn ich bedenke wieviel aufwand getrieben wird, um Prozessoren schneller zu machen beziehungsweise um die Schwächen von Prozessoren zu umgehen, tendiere ich dazu, Erik Fischer zuzustimmen.
Monday, October 2. 2006
Es gibt etwas, das ganz dringend erfunden werden muss: Wireless Strom. Geeks ziehen durch die Hallen des Moscone-Centers auf der Suche nach den letzten freien Powerplugs.
Monday, October 2. 2006
Ich habe eben von Greg Papadopulos die beste Erklärung gehört, was der Unterschied zwischen Enterprise und Technical Computing ist: Sagt man jemanden aus dem Enterprise Computing, das man eine Maschine mit der millionenfachen Leistung hat, denkt dieser sofort an Kosteneinsparungen. Sagt man das jemanden aus dem Technical Computing, sagt dieser sofort: Warum nicht eine Milliarde leistungsfähiger?
Und das ist eben der "Ever elastic demand". Egal wieviel Rechenleistung man bereitstellen kann, im Technical Computing ist immer noch mehr Bedarf für noch noch mehr Rechenleistung. Im Enterprise Bereich ist irgendwann eine Grenze erreicht bei bestehenden Applikationen. Irgendwann braucht man einfach nicht mehr Rechenleistung um die wirtschaftliche Seite eines Unternehmens zu erfassen.
Monday, October 2. 2006
Ist doch immer wieder witzig, einen Executive Vice President um den heissen Brei tanzen zu sehen, um ja keine Aussagen zum Q1FY07 zu machen ....
Monday, October 2. 2006
Während der Keynote-Vorträgen gibt es bei diesem CEC die möglichkeit Fragen zu stellen, und zwar während der Vorträge. Allerdings nicht mit den üblichen Mikrophonen, sondern via SMS, Instant Messaging oder auch SMS. Gleichzeitig können die Redner direkt um Feedback zu Fragen bitten, die sie selbst an das Auditorium stellen. Nette Idee, um endlich mal das Problem "grab-the-microphone-in-front-of-3000" loszuwerden. Dafür das es ein erster Versuch ist, funktioniert das erstaunlich gut.
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