Thursday, May 1. 2008
 Ich hatte ja schon im Podcast gesagt, das ich teilweise einen recht merkwuerdigen Musikgeschmack habe. Nunja ... und Nils Petter Molvaer (NPM) ist so ein Fall: Industrialambientelectrojazz. Vor einigen Jahren ... ich glaube 1998 ... hatte mir eine Freundin, Aynur, eine Kassette mit seinen Erstling geschenkt (okay, auf der einen Seite war Juno Reactor und auf der anderen Herr Molvaer).
Seit dem höre ich seine Musik echt gerne ... mittlerweile ist das für mich Musik, um einfach in Träumen wegzutauchen. Oder auch um Gäste rauszuwerfen. Wie soll man die Musik beschreiben ... hmmm ... vielleicht nach der Art norwegischer Trent Reznor, der Trompete spielt und Jazz statt Industrial macht. Denn die Pfade sind ähnlich wenig ausgetreten, die Herr Molvaer beschreitet. Stellt euch Jazz vor, den man auch im Club spielen kann und zu dem man vernuenftig tanzen kann.
NPM hat nun ein neues Album mit dem Namen re-vision herausgebracht. Gut wie immer. Aber genauso gewöhnungsbeduerftig wie immer. Also wieder ungewoehnlich. Wieder die unverkennbare Handschrift (oder sollte ich sagen Trompete) des Musikers. Ich moechte hier eine Empfehlung für die CD aussprechen. Aber mehr als sonst gilt hier vorher reinhören. Die Musik ist wirklich nicht jedermanns und jederfraus sache. Zum Reinhören sind Leaps and Bounds, Violent Trip und Arctic Dub empfehlenswert. Für MPM-Einsteiger empfehle ich allerdings Kauf von Khmer. Das ist verdaubarer
Friday, April 18. 2008
 I wrote some days ago in Twitter, that i purchased some Ultimate Ears super.fi 4vi as my old original iPhone phones. This was a little bit tricky, as i wanted headphones with an integrated mic for telephone calls.
Now i used them for a few day and it´s time for a recommendation. These headphones are excellent. Good sound, good bass. I suspect, that the users complaining about a weak bass weren´t able to seal the ear with the ear pieces. In-ear headphones need to seal the ear to get good bass. Once this seal is closed you get a good and precise bass response from the headphones. My tip: Throw away the original headphones, they are an insult to the sound of an iPhone or iPod, there are much better alternatives.
The build quality seems to be good from my view. The metal casing of the drivers looks excellent. There is a big disadvantage with this ear phones. They close out the ambient sounds around you very effectivly. Nice for hearing music, but somewhat disturbing when you stand on the platform for your train, and you wonder from where all the people come because you didn´t heared the incoming train on the other plattform.
They are not effective as active noise cancellation headphones, at least in a turboprop Dornier 328. My QC2 are better in this category, but the sound of super.fi´s is better.
The Ultimate Ears burn quite a big hole in your pocket. I´ve paid 129 Euros at Amazon . That´s an huge price tag for some in-ears. But at the moment i think the headphones are worth each Euro i´ve spend.
Monday, March 10. 2008
Eine Hörempfehlung für einzelnes Lied diesmal: Live with me im Stripped Remix. Herzzerreissend. Unheimlich schön, unheimlich traurig ... einfach gut. Der Gastsänger ist hier Terry Callier. Der Herr hat uebrigens einige recht interessante Wendungen in seinem Leben erfahren, nachzulesen beim Guardian.
BTW: Wer sich ueber die Instrumentierung des Stücks wundert ... es ist ein Remix. Das Original klingt enschieden mehr nach Massive Attack, dieses hat aber eine etwas andere Atmosphäre.
Sunday, March 9. 2008
A few seconds ago, i found the iTunes function to lookup all your purchases. Eeeeek .... don´t look at this page ... you will be shocked about the amount of money you´ve spend for music in the last 3 years. I want a rebate for powerpurchasers
Saturday, March 8. 2008
 Es gibt ein ein Lied, das sehr weit oben in meiner ewigen Liste meiner Lieblingslieder steht. Leider ist es auch ein Lied das kaum jemand kennt: Make it mine von Styrofoam (leider ist dieses Lied momentan auch nicht im deutschen iTunes-Store erhältlich, es ist auf der "Nothing´s Lost"). Es ist eines der wenigen Lieder, das ich immer, ständig und in Dauerrotation hoeren kann. Styrofoam? Styrofoam ist das Electronic-Projekt des Belgiers Arne van Petegem. Die nie um Schubladen verlegene Musikindustrie hat für diese Musik eigens eine Lade mit dem Namen Indietronic gegeben.
Dieser werte Herr hat nun ein neues Album herausgebracht: A thousand words. Schwer zu fassen. Verspielte elektronische Musik, ohne in selbstverliebtes Rumfrickeln abzugleiten. Entspannend. Das Album ist durchgängig auf einem hohen Niveau. Deswegen gibt es auch diesmal keine Empfehlung für einzelne Titel. Die Musik ist einfach insgesamt schoen.
Ich habe den Verdacht, als würde ich bald einige Neuzugänge auf meiner Liste von Liedern haben, die ich immer, ständig und in Dauerrotation hoeren kann.
Wednesday, February 27. 2008
 Vor einiger Zeit habe ich hier ja mal eine Hoerempfehlung für Vortex von Collide ausgesprochen (Ist das wirklich schon fast drei Jahre her ??). Jetzt haben kaRIN und Statik von Collide und Dean Garcia (von Curve) unter dem Bandnamen "The Secret Meetin" erstmalig zusammengearbeitet. Herausgekommen ist dabei das Debütalbum Ultrashiver.
Beide Bands sind ja in ihren jeweiligen Musikrichtungen wohlbekannte Groessen. Das merkt man dem Werk auch an. Ausfälle gibt es keine, der Standard wird durchgehend hoch gehalten. Und kaRIN hat nunmal eine perfekte Stimme fuer diese Musik. Wenn man an eher dunkeler elektronischer Musik gefallen gefunden hat, so ist diese Musik definitiv ein Reinhoeren wert. Eine Hoerempfehlung fuer einzelne Stuecke gibt es diesmal nicht. Man muss die CD in voller Länge auf sich wirken lassen.
Sunday, January 27. 2008
 Paradise Lost ist eine Band, die eine sehr eigenartige Entwicklung durchgemacht hat. Sie ist die Band, die mehr oder weniger Gothic Metal erfunden hat. Irgendwann nach One Second (dem sechsten Album) sind sie dann zu einer Art Depeche Mode für Arme geworden. Ich dachte mir damals, das ich mir De/Vision anhören würde, wenn ich eine schlechte DeMo-Kopie hören wollen würde. Ich habe sie daher danach links liegen gelassen und mich lieber an das beispielsweise sehr gute Konzert zur "One Second" in Bremen im Aladin erinnert.
Seit zwei Alben sind die Herren allerdings wieder zu dem zurückgekehrt, was sie am Besten können: schweren, dunklen und schleppenden Metal. Gothic Metal eben. Letztes Jahr ist ein neues Album herausgekommen (auch wieder etwas, das ich bei all dem Stress des letzten Jahres uebersehen habe), das wieder an Alben wie Icon oder Draconian Times anschliesst, also zu den guten Alben gezaehlt werden kann: In Requiem. Auch hier gibt es einige eindeutige Hoerempfehlungen: Praise Lamented Shade und Your own reality.
Saturday, January 26. 2008
 Man kann sich darüber vortrefflich streiten, aber aus meiner Sicht ist die Songs of Faith and Devotion das beste Album, das Depeche Mode je herausgebracht hat. Das zentrale Stück der CD ist meines Erachtens "In your room" (hier im Apex Remix). Ich habe mir damals die CD gekauft, kurz nachdem mitgeteilt bekommen habe, das ich mein Studium unterbrechen dürfe, da man der Meinung war, das ich jetzt doch meinen Dienst am Staate ableisten müsse. Dementsprechend war damals meine Laune. Es sollte nicht so schlimm werden, wie ich damals vermutet habe.
Und dennoch fragte mich, wen ich fragen sollte, das Feuer ein wenig runter zu drehen: "In your room your burning eyes cause flames to arise will you let the fire die down soon or will I always be here". Wessen Augen sorgten gerade dafür, das ich auf hoher Hitze gedanklich gegart wurde. Vielles loesste sich spaeter in Wohlgefallen auf ... aber die brennenden Augen beziehungsweise deren Eigentümerin habe ich nie gefunden.
Aber in jener Zeit habe ich mich nur gefragt: "Was soll das ? Warum ich? Ich habe da keine Lust drauf. Aber will ich diesen Mist ueberhaupt weiterstudieren? ". Ich erinnere mich daran, wie ich damals stundenlang ueber Kopfhörer diese CD und speziell dieses Lied runter gehoert habe. Dave Gahan hat mich damaliger Zeit nicht der Lösung meiner Fragen weitergebracht, aber ich habe diese erste wirklich grosse Gruebelphase mit guter Musik verbracht .... wenigstens etwas.
Ich fühlte mich damals wie in einem ewig währenden Feuer ... gerade den Mist mit der Schule hinter mich gebracht, ein Studium begonnen, das meinen Interessen so gar nicht entsprach und dann sollte ich auch noch für viele Monate mein Gehirn abgeben. Gerade jemanden der schon aus Trotz keine Begabung für Tätigkeiten besitzt, die nur durch Drill zu erlernen sind.
Danach geriet das Stück für mich etwas in Vergessenheit ... ich entwickelte danach eine ziemliche Vorliebe für das was man unter Gothic zusammenfasst.
Interessanterweise sollte ich dann 8 Jahre später einer Frau begegnen, die mich an genau das Liede erinnerte, obwohl ich es lange nicht mehr gehoert habe. Sie konnte naemlich etwas ... die Zeit still stehen lassen: In your room
Where time stands still
Or moves at your will
Will you let the morning come soon
Or will you leave me lying here Aber das ist eine andere Geschichte, die hier nicht erzaehlt werden soll.
Tuesday, November 13. 2007
Komme gerade vom Laith al-Deen Konzert. War wirklich toll. Auch wenn man bei der Musik des von den Medien als Schusepapst verschrieenen Sängers das schlimmste vermutet: Die Konzerte sind wirklich gut. Und auch wenn diese wie Herr al-Deen zitierte "Anti-Singleparties" sind, so ist es garnicht so schwierig sich auf diese Konzerte zu begeben: Man muss sich nur eine sehr gute Freundin von Ihrem Freund ausleihen und dann kann man ohne bloede Blicke auch auf ein al-Deen Konzert gehen. Wie gesagt, es war toll, es war gut, es war laut ... nur die kreischende Dame hinter mir hat ein wenig genervt. Die Reststimme hebe ich mir jetzt allerdings für meinen Vortrag morgen auf ...
Friday, November 9. 2007
 Um es vorweg zu sagen, das Cover sieht irgendwie verdächtig nach einem 80er Jahre Filmposter aus. Und ist irgendwie einfach nur haesslich. Aber egal. Kommt ja auf die Musik an, die in diesem Cover steckt.
Ich habe ja vor über einem Jahr schon mal was ueber das Erstlingsweg von Angels and Airwaves geschrieben. Jetzt ist mit iEmpire (muss denn wirklich alles jetzt jetzt ein i als Prefix bekommen: iPod, iPhone, iMyass ...) der Nachfolger verfügbar. Und ist sehr hoerbar. Die Mischung aus Blink182 und U2 kommt immer noch so einigermassen hin. Ich empfehle hier: Call to arms und True Love zum Reinhoeren, persönlicher Favorit auf der Scheibe ist Heaven
Monday, November 5. 2007
Yesterday was the concert i´ve looked forward to for some months now. I´ve buyed the tickets two or three month ago for this event: Hector Berlioz´ Grand Messe (also known as Requiem). A choir of almost 700 voices. An full orchestra plus 4 remote orchestras. The full monty in regard of this piece of music.
It was gigantic, especially when you take into consideration that all musicians were amateurs. I sat in the hall with goosebumps every few seconds. It was really really awesome. When you hear all musicans in the Lacrymosa at full scale, you know this was a gigantic event ... Will write more about it this evening. It was really worth flying from Hamburg to London to hear the music.
Sunday, October 21. 2007
Man mag sich ja fragen, warum ich ausgerechnet ein Faible fuer die Live-Konzerte von Laith al-Deen habe - darum(dafür lohnt es sich dann auch den Rest durchzuhalten  ). Noch jemand am 12. November in Hamburg beim Konzert?
Monday, August 27. 2007
Es ist eine wirklich gute Version dieses Liedes, auch wenn man sowohl Kate Bush als auch Placebo nicht mag, und für beides gibt es gute Gründe. Allerdings hängen meine Erinnerungen nicht an dieser Version. Wie auch ... diese Coverversion ist nicht alt genug, um soweit in meine Vergangenheit zurueckzureichen.
Kate Bush war jene Frau, die mich durch meinen ersten Liebeskummer geleitet hat. Meinen ersten echten Liebeskummer. Nicht jene Enttäuschung, die man in den ersten Jahren seines Erwachsenwerdens dafür hält. In Wahrheit sind diese Empfindung nur ein leichtes Strohfeurer verglichen mit dem, was einen noch erwarten würde, wenn die Bindungen erst ersthafter, die Gedanken reifer werden.
So lag ich jedem Stereotyp huldigend heulend in meiner Wohnung auf dem Teppich und fragte die Rauhfasertapete an der Decke, an welchem Punkt wir die Gemeinsamkeiten verloren hatten. Repeat. Repeat. Repeat.
In der Wahl des Liedes meiner Trauer liegt im Nachhinein betrachtet eine Antwort: Jemand der sich in dieser Situation für das seelische Geleit von Frau Bush entscheidet passt vielleicht einfach nicht zu einem Menschen, der die Äusserungen eines schwedischen Zahnarztes nicht in den Orkus des musikalischen Vergessens wünscht.
Saturday, August 25. 2007
Frau Fragmente beschreibt die einzig valide Art, die Love Parade zu behandeln: Mit weitem Abstand und Desinteresse ....
Friday, August 24. 2007
Vor einigen Tagen ist die CD 25 alt geworden. Ich wollte eigentlich einen launigen Text dazu schreiben. Aber ich habe da ein Problem: Ich versuche mich gerade zu erinnern, welche CD denn meine erste war. An meine erste selbstgekaufte Platte kann mich noch gut erinnern: Appetite for Destruction von den Guns n´ Roses. Das Cover mit dem Mädel mit der halb runtergezogenen Damenunterbekleidung.
Ich kann mich sogar noch an meinen ersten CD-Player erinnern. Pioneer mit dem Stable Platter Mechanismus. Der dazu fuehrte, das ich beim lauschigen Ausklang eines Dates vor der Stereoanlage des öfteren den Player zur Herausgabe der CD zwingen musste, um sie erst mal umdrehen. Denkt man ja auch nicht dran, das die CD vielleicht mit der silbernen Seite nach oben muss. 1993 habe ich den gekauft ... irgendwann um den Dreh. Deswegen habe ich so einige ganz dunkele Vermutungen, welche CD denn von mir als erste erwählt worden ist.. Von den Dingen, die ich damals gehoert habe ist nur Peter Gabriel geblieben, und das ist auch gut so, zum einen weil Peter einfach der Meister ist, und der Rest wirklich schlecht war ..
Aber mir will einfach nicht einfallen, von wem die erste CD war. Ich hoffe gerade inständig, das es nicht Seal war ... obwohl er damals nicht ansatzweise der Schwiegermutterliebling von heute war ...
Aber das sich nicht erinnern können passt vielleicht zu einem Medium, das sich nicht mehr durch hören abnutzt. Eine Musik zu lieben hinterlässt keine Spuren mehr. Man muss die Musik nicht mehr der Nadel opfern, um sie hören zu können. Vielleicht ist das gerade der Vorteil der CD. Vielleicht passt das Medium CD zu einer Musik, die auch im Hirn keine Spur mehr hinterlaesst.
Wie sagt Agent K noch so treffend: "Dann muss ich mir das weisse Album noch mal kaufen". Am Ende kauft man bei jedem neuen Medium doch nur die alte Musik, weil einem das neue unerträglich erscheint. Und erstmals glaube ich, das nicht am Alter liegt, sondern an der Musik an sich: Wir sind die erste Generation von vor sich hin alternden Erwachsenen, die auf eine Jugend stösst, deren Musik zielgruppenorientiert zielgenau so konzipiert ist, das die geistige Barriere auch für den unmusikalischsten und geistig herausgeforderten Menschen zwischen Hören und Kaufen minimal ist.
Was die Zukunft bringt ? SACD, HDCD, BluRay-CD ? Nur: Unsinn und Sinnentleertheit bleibt auch mit 192 kHz und 96 Bit noch Unsinn und Leere. Nur sechzehn mal so gross.
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Comments
Sat, 17.05.2008 14:50
At first .. yeap ... but same problem with a Intel 1000/GT
Sat, 17.05.2008 12:00
Nvidia NIC?
Fri, 16.05.2008 17:30
Reference Wiki about JET Soun ds good, if possible could you also include information refe rence using JET to BACKU [...]
Thu, 15.05.2008 23:50
http://soulfood.dk/archives/20 06/09/20/T23_43_37/index.html - my old notes on JET installs
Thu, 15.05.2008 08:04
Opera looks like the only real alternative since Safari does n't support addons on Windows. But as always there [...]