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Profilierungsbeissreflex?Monday, May 17. 2010Trackbacks
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Ich sehe da bei Google noch nicht einmal "Arglist" dahinter, sondern einen rein automatisierten Vorgang. Dennoch, die Kritik ist korrekt, sollte jedoch schon bei dem gesamten Vorgang ansetzen. Opt-out hat nicht wirklich etwas mit Datenschutz zu tun.
Naja ... sich von solchen Dingen auszuschliessen ist ja relativ einfach: Abschalten der Beacon ....
Kritik an Google ist natürlich vollkommen berechtigt. Aber wenn im Heute-Journal als Hauptnachricht Google als "Großer Bruder" umschrieben wird, wittere ich schon sehr stark Spin seitens des Staatsfernsehens.
oh auf dem Niveau sind wir schon angekommen: Die anderen machen noch mehr Fehler, also ist meiner doch gar nicht so schlimm,' tschuldigung und Schwamm drüber. Erinnert mich etwas an meine aktive Kindergartenzeit, hat nur auch nie geholfen. Ob Studi-VZ Opfer oder Täter ist, wäre auch noch eine interessante Fragestellung.
Für mich ist die Aufzeichnung dieser Daten nicht mal ein Einbruch in die Privatsphäre. Von daher greift deine Argumentation, das ich bei "Andere sind schlimmer" bin, nicht mal im Ansatz. Was sind das denn für Frames ... verschluesselte Frames, auf denen wahrscheinlich noch verschluesselte IP-Protokolle für private Daten (HTTPS für Onlinebanking oder Webmail, POPS/IMAPS für Mail etc) genutzt werden.
Ich halte es immer noch für einen Profilierungsbeissreflex ... Google taugt halt besser als Buhmann. Ich finde eine ganze Menge Dinge hinterfragenswürdig bei Google, aber das Hochpushen der Mitgeschriebenen Pakete erscheint mir doch sehr an der Realität vorbei zu gehen.
Ich weiß nicht. Man muß jetzt nicht alles auf Tante Google schieben, aber muß man deswegen alles durchgehen lassen ? Es geht ja auch nicht darum was andere tun.
Hand hoch wer glaubt das Google die gesammelten Daten nicht verkauft wenn der Aktienkurs sich wie der eine bekannten Unternehmens entwickelt und bei 2$ landet. Wir alle wissen das das löschen eines Datensatzes nicht das geringste bedeutet, egal ob 1kb oder 100TB groß ist. schon gar nicht bei einem weltweit operierenden Unternehmen. Da muß man nichtmal Paranoia haben.
Nicht "durchgehenlassen", sondern "sich auf das Wichtige konzentrieren". Also Aufklaerungsarbeit, was es mit den Loyality-Karten auf sich hat, warum Anonymität im Internet Wunschdenken ist, sobald man partizipiert, was man aber tun kann, um so wenig wie möglich preiszugeben, den Leuten Umgang mit Verschluesselung zeigen, erklaeren, wie man der Erfassung durch Google Dienste entgeht etc. Sowieso erst mal die Kulturtechniken des bewussten (sowohl aus Privacy- als auch Securitysicht) Interneteinsatzes zu verbreiten.
Wenn wir das alles geregelt haben, sollten wir uns mit den ein zwei Frames beschäftigen, die bei dieser Nummer mit den Streetcars vielleicht mitgetraced worden sind. Aber das andere ist halt alles anstrengender als auf Google einzutreten.
Google wusste bei vorgestern selber nicht das sie Wlan mitschneiden und Du weißt das wir (oder die anderen) über zwei oder von mir aus 10 Frames reden ?
Ich hab ein feines Androidhandy, ich stell mich da sicherlich nicht an Man kann natürlich auch erstmal tief Luftholen und sich über die halbe Welt aufregen oder mit diversen Beispiel um sich werfen, aber das bringt auch niemanden weiter. Weißt Du wirklich WAS Tante Google genau gesammelt hat oder legst Du Dir zurecht wogegen Du am besten schimpfen willst ? Streetview + Wlanzugangspunkt mit GPS Coords sind doch mal ne feine Einordnung die man auch noch mit dem gesammelten Daten aus der Suchmaschine abgleichen kann. aber das muß ich Dir nicht erklären was alles möglich ist. Nichts muß, alles kann. Dont be evil. MFG
Nun, von wievielen Paketen gehst Du aus, die bei normaler Nutzung eines WLANs in dem Zeitraum gesendet werden, in denen ein Auto, das 40 km/h fährt in Empfangsreichweite eines WLANs ist, wobei der Empfänger auch noch durch die Kanäle hopen muss ?
Wer ein Auto mit Antenne vor deinem Haus länger stehen hat, sollte vielleicht der mitgebrachte 100W DECT-Booster aus den USA keine so gute Idee war
Einige, GMon kann auch einiges loggen.
Im übrigen wird zusätzlich per per Laser gescannt. http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Google-Autos-scannen-Haeuser-auch-per-Laser Aber stimmt, das machen andere ja auch. Und genau weil andere es machen ist es halb so wild. Sag nicht alles und warte bis jemand die richtigen Fragen stellt. Wlan ? Ach ja, da war ja was. Scannen ? Ohja, da haben wir vor kurzem was zu gebloggt. Ich weiß, andere machen das auch
volle Zustimmung.
passend dazu: http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/street-view-panoramafreiheit
Aber Google macht das doch nicht ohne Grund. Bonbon-Papiere lassen sie liegen, weil's Müll ist. Aber Mülldaten sammeln sie? Weltverschwörung!
Und das hier ist immer noch das coolste von google: http://www.google.ru/intl/ru/landing/transsib/en.html 150 Stunden aus dem Zugfenster gefilmt.
Ich finde es deprimierend, wie unsere alten Maenner mit Kugelschreibern alles kaputtregulieren was sie nicht kennen / verstehen (wollen).. allem voran dieses komische Internet-Dings.
Wenn es irgendwann Google Streetview mal in Deutschland geben wird, wird es durch die erzwungenen weissen Flecken auf der Karte so unbenutzbar sein, dass man es gleich sein lassen kann. Irgendwie scheinen die meisten Leute die man bisher in TV-Interviews dazu gehoert hat, auch nicht zu kapieren dass es sich eben um Fotos handelt, und nicht um Live-Aufnahmen. Letztens hamse so nen aelteren Kasper gezeigt "Ich will doch nicht dass jeder im Internet schauen kann was ich grad in meinem Haus mache!" - gehts noch duemmer? Das scheint noch nicht so ganz durchzusickern dass das erstens Momentaufnahmen sind, bei denen zweitens Gesichter etc ausgeblendet werden, und drittens jeder Fussgaenger etc das viel aktueller und besser sehen wuerde wenn er da vorbeispazierte. Dass Streetview viel besser als Werbe-/Tourismus-Hilfsmittel einsetzbar waere, und diese Nichtversteher der Wirtschaft durch ihre Blockadepolitik grossen Schaden zufuegen, sieht irgendwie keiner. Da hat man z.b. einen Termin in einer fremden Stadt, und koennte auf einen Blick sehen ob da z.b. ein Parkstreifen vorm Haus vorhanden ist, oder ob das Wirtshaus um die Ecke gut genug aussieht um einen anschliessenden Besuch mit einzuplanen etc... Oder so Leute wie mich, die landkartenblind sind.. ich werde selbst mit Navi leicht mal wahnsinnig - ein visueller Eindruck der Strasse hilft mir deutlich besser.
Das Hauptproblem bei Streetview ist für mich die Höhe der Kamera. Mein Zaun muß bei 1,8 m enden, die Kameras sind auf 3 m. Passanten sehen also einen Zaun und den Vorgarten, Streetview auch den Rasen dahinter.
Wenn die mir ein Kärtle schicken, dass sie vorbeikommen, können sie das meinetwegen fotografieren und filmen bis die Festplatte glüht. Bei Holzhacken mit nacktem Bauch in der Sonne und entsprechenden Gartenklamotten oder bei Schlafen in der Sonne mit nacktem Hintern ist mir das nicht so recht. Und der Dame des Hauses schon gar nicht. Inosofern frage ich mich auch, wieso da mit Gesetzesänderung und so rumgeschwätzt wird. Panoramafreiheit gilt beim Fotografieren ohne Hilfsmittel. Wer eine Leiter mitbringt ist nicht vor Abmahnungen gefeit.
Was machst Du, wenn da einer mit einem LKW oder Doppeldecker-Bus bei Dir vorbei fährt?
...das Recht am eigenen Bild einklagen und in etwas 1200€ pro Bild bekommen wenn die danach als Gallery öffentlich ausgestellt werden. Street Fotografie bewegt sich das IMHO mehr in einer dunklen als in einer grauen Zone. Das LKW in der Regel Fotos der Umgebung machen wäre mir neu.
Wenn neben meinem Zaun ein Haltepunkt wäre, hätte ich ein Problem. Aber selbst dann sieht der LKW Fahrer eher nix, da er auf der falschen Seite sitzt.
Auch bei Bussen ist es unwahrscheinlich, daß jemand mit gezückter Kamera drin sitzt. Bei nicht gezückter Kamera stellt diese wahrscheinlich erstmal auf ihr Spiegelbild scharf. Mal abgesehen davon, daß Doppeldeckerbusse eher die Ausnahme sind, wenn man mal von Reisebussen absieht. Das Problem besteht aber unbestritten. Natürlich ist die Zugriffsanzahl kleiner als bei Google, aber die lokale Community (auch Nachbarn genannt) schaut bei Panoramio natürlich schon hin- und wieder nach. Und das ist wichtiger als 12 Millionen Chinesen, die einen behaarten Langnasenhintern bestaunen. Die 1200 Euro sind natürlich nett, aber ob das hilft, wenn man regional als verschwitzter Axtarbeiter bekannt wird ? Und falls den Damen der Hintern gefällt, habe ich ein Problem, weil ich vor ein paar Jahren nicht nein gesagt habe.
Da fällt mir gerade eine Werbung vom HVV ein ... "Mehr von HAmburg sehen" während sie im Bild eine Wäscheleine zeigen, die man nur vom bus aus über eine hohe Hecke hinweg sehen kann ...
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