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HP vs. Sun 10 GBit/s in BladesThursday, March 26. 2009Trackbacks
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.. dafuer bekommt man bei HP dann ein echtes 10G-Interface pro Blade das man ggf. auch an einen richtig dicken Backbone-Switch hinkabeln kann, waehrend man bei Sun auf die beiden 10G Uplink-Ports beschraenkt ist. Das Sun-Konzept ist also nur dann wirklich gut wenn der meiste Traffic zwischen den Blades stattfindet und nicht nach draussen muss.
Ich meine aber auch, in der System Handbook Collection schon von einem 10G-Modul gelesen zu haben das pro Blade auch einen echten 10G-Port rausfuehrt. Kannst du mich da ein bisschen erleuchten? Wir ziehn hier ja grade massiv 10G-Infrastruktur hoch.. und wenn ich da ein paar unserer IBM-Bladekisten durch Sun 6k ersetzen koennte, waer ich nicht unfroh
Das ist bezüglich HP nicht nicht richtig ... baut man sich den 10GBe Switch ein hat man 4 Uplinks, die 16 Downlinks zugeordnet sind. Die NICs sind lediglich Mezzanine-Cards, die 10 GBe auf der Backplane zur Verfügung stellen. Da braucht man dan eben den Switch, aber dieser stellt nur 4 Uplinks zur Verfügung. Somit hat man eben nicht ein echtes 10G Interface pro Blade.
Man könnte hier alternativ die 455880-B21 einsetzen mit bis zu 8 Uplinks, aber diese Loesung kostet etwa genausoviel wie die mit dem anderen Switch. Für den Preis bekommt man bei Sun 20 echte 10 GBe/s Ports Bei der Sun B6K kann man ja PCI-E Express Modules in die I/O-Bays stecken. 2 Pro Blade. Dafür gibt es dann die Sun Dual 10GbE SFP+ PCIe ExpressModules. Stueckpreis 1795$ Liste. Braucht man also wirklich 10 GB/s pro Blade kann man das mit der B6000 problemlos implementieren. Also Bis zu 4 10 GBe/s Ports per Blade.
>> Man könnte hier alternativ die 455880-B21 >> einsetzen mit bis zu 8 Uplinks, aber diese
>> Loesung kostet etwa genausoviel wie die mit >> dem anderen Switch. Hinzu kommen dann allerdings einige Features die man nicht außen vor lassen soll. FlexNICs, Bandbreiten-Kontrolle und flexible NIC Anbindung, d.h. es kann z.B. jede installierte NIC - sei es onboard oder Mezzaninean, sei es 1GB oder 10GB - an das Interconnect Modul angebunden werden. Und mit 8 10 GbE Uplinks hab ich halt trotzdem 4x soviel Bandbreite ins LAN als mit der SUN Lösung. Das kann insbesonders bei der Storage Anbindung per iSCSI / FCOE / NFS durchaus eine entscheidende Rolle spielen. Zu allem Überfluß kann das HP Virtual Connect Flex-10 Modul gleich 16 10GbE Schnittstellen anbieten, d.h. man kann das Interconnect Modul nur schwer mit einem Modul vergleichen das erstens nur zehn 10GbE NICs repräsentiert und zweitens dann auch nur mit 2x 10GbE Uplinks ins LAN angebunden ist. Und wenn es dann doch mal knapp wird mit der Bandbreite, den Schnittstellen oder dem Uplink, ist man auch noch im Stande bis zu 8 solche Interconnects zu Stacken!!! Ergo, alles Technologie die bezahlt werden will und wie ich finde vergleicht man hier Äpfel mit Birnen. Schade das man auf diesen eigentlich kompetenten Seiten so ein gruseliges US-typisches Marketing Geschwätz lesen muss.
Ich glaube die Aussage ist hier ein wenig falsch angekommen. Ich sage nicht, das dieses Modul sein Geld nicht wert ist.
Ich finde nur den Sprung von etwa $6300 auf $20500 um allen Blades 10 GbE zu geben, ein wenig gross. Das hier $14000 eine Menge geld ist, muss du auch zugeben. Für diesen Preisunterschied kann man durchaus der einen ode anderen Blade einen dedizierten 10GBe Dual-Port-Adapter spendieren, wenn diese Blade denn wirklich so viel Bandbreite braucht (neben dem Sourcen und Sinken des Traffics muss ja auch noch was auf der Blade passieren) Darüberhinaus: Meiner Erfahrung nach bei einer ganzen Reihe von Kunden interessiert das zehnte GBit/s eigentlich relativ wenig Kunden. Für die meisten ist das zweite und vielleicht noch das dritte Gigabit sehr viel interessanter für Anwendungen, in denen Channelbundling funktionsprinzipbedingt nicht weiterhelfen kann. Und dafür ist ja auch dieses Modul entworfen worden (unter anderem).
Nun freilich, der Sprung von 6.000 auf 20.000 Euro ist enorm. Nur bezahle ich halt bei Sun 12x 10GbE Ethernet Ports und bei HP gleich 24 Ports!!! Das sollte man halt auch nicht vergessen... und ab da wirds halt doch schwierig. Beide Blade Systeme weisen IMHO einfach sehr gravierende Unterschiede auf und macht diese schwer vergleichbar. Alleine schon die Vielfalt der Interconnect Module und der gebotenen Möglichkeiten im Interconnect des HP Blade Systems weichen sehr stark von dem System in Suns Blade System ab.
Im Direktvergleich, d.h. 10 Server mit 10x GbE NIC (Uplink egal) schneidet HP in der Tat schlechter ab. Aber wenn ich ein HP Böade System voll machen, dann hab ich halt doch gleich 16 Server mit 16 mal 10 GbE. Und die Option auf noch mehr, z.B. weitere 10GbE NICs oder eben Virtual Connect für FC, etc. pp...
Selbst wenn ich zwei NEM-Module zugrunde lege (entsprechend 20 Ports), sind das immer noch 7000 Euro unterschied ... auch das ist erheblich. Mir geht es nicht um einen Preisvergleich der Module, sondern um den Preisvergleich "Wieviel kostet es mich, einer Blade 10 GBit/s" zu geben:
Bei der S6k kostet das etwa $624,9 pro Blade. Best-Case (vollbestueckung mit half-height : 16x$699+$1399+$12199=$24782) bei HP sind wir bei $1548 pro Blade. Etwa das 2.5fache. Für die $1548 bekomme ich allerdings auch schon die getrennte PCI-E Dual-Port 10 GBit/s Karte, die dafuer dann Features wie hot-swapable im Betrieb (mit den Mezzanines geht das wohl nicht, so lange HP keinen Materietransporter mitliefert) und dann wirklich 10 GBit/s (respektive 20 GBit/s) dediziert pro Blade outbound bringt. Genau genommen, ist das wahrscheinlich sogar billiger ... mal rechnen ... HP (16x$699+8$1399+$12199)=$34575 also $2160 per Blade vs. Sun 6K $1199 für die EMKarte (da hat sich ein Fehler eingeschlichen, ich habe den Preis noch mal auf der Sun Webseite nachgeguckt, kann man bei Nichtglauben bei GetIt unter http://www.sun.com/products/networking/ethernet/10gigethernet/ nachschauen) inclusive SR Transceiver kostet dann 10 GBit/s pro Blade $1699 (und nicht $1795). Dafür habe ich dann 10 GBit/s pro Blade und nicht 5 GBit/s pro Blade wie bei HP (16 Blades mit 8 Uplinks a 10 GBit/s) Wie gesagt, es muss jeder für sich entscheiden, ob einem die Extrafeatures das Geld wert sind, bei den Einschraenkungen die dann doch bestehen. Man kann es aber drehen und wenden wie man moechte, wirklich preisgünstig ist die HP 10 GBit/s-Loesung nicht. Zumal der einfache Switch 10 GBit/s nicht weniger kostet als das Flex-Modul.
Did you take a look at Dell's 10GbE offerings? They have some excellent options and the cost is surely lower than HP, but you still get the density available in a 10U/16-blade chassis. Dell's 10GbE switch also offers modular bays for expandability and flexibility.
Schöne Idee der Preis/Leistungsvergleich nur wird heute kaum ein Kunde großartig weiter auf den SUN Zug aufspringen nur weil es günstiger ist. Den IBM Deal nicht zu kommentieren macht es für uns Kunden nicht leichter bei SUN zu bleiben.
Hey - wir sind ein reiner HP/IBM shop.
Das einzige, was wir von SUN haben, sind die SAS-JBOD-Adapter und das JDK auf den Windows-Rechnern. OK, und ein paar Solaris-Installationen. Wenn's mal SUN-Rechner von IBM gibt, dürfen wir vielleicht sogar mal welche bestellen
Leider ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen und etwas zuviel "Hurra, da gibt's auch was von SUN!" Geschwafel. Es hat sein Gründe warum HP 55% aller Blades weltweit shipped. Die Preise sind... na ja... sind halt aus dem Internet.
Grmpf ... ich weiss das die Module nicht miteinander vergleichbar sind, das die HP-Module und Sun-Module unterschiedliche Featuresets haben. Wie heisst es so schoen ... "Wichtig ist, was am Ende herauskommt". Die Fragestellung, die dieser Blogeintrag versuchte zu beleuchten, war die Frage: Wieviel kostet es, wenn ich bei HP 10 Blades 10 GBit/s geben will und wieviel kostet das bei Sun. Mehr nicht! In der Folge auch umgerechnet auf Kosten pro Blade.
Mit ist klar, das der HP-Interconnect neckische Funktionen hat und es gibt sicherlich Anwendungen, wo diese notwendig sind. Ich wage aber zu behaupten, das es momentan zwei Gründe gibt, um 10GBe einzuführen: Geringere Latenzen und das man für einen einzelnen Datenstrom in Limit von 1 Gigabit/s gerannt ist. Das ist eine Erfahrung, die ich in der Vergangenheit gemacht habe. Für beide Anwendungsfälle reicht auch Hydra. Konzeptionell ist Hydra anders und hat dadurch natuerlich preislich eine Reihe von Vorteilen. Während es sich bei der HP-Lösung um einen Ethernet-Switch mit NIC handelt, handelt es sich bei bei Hydra um einen ASIC bei dem direkt mit PCI-Express mit dem ASIC gesprochen wird, der das letztlich pro ASIC auf einen MAC gefuehrt wird. Ein solches Konzept muss letzlich preisgünstiger sein als ein NIC-Chip pro Verbindung und ein Switchschaltkreis. Ich sehe die Vorteile des Konzepts von HP, wie ich auch die Vorteile des Konzepts von Sun sehe. Aber wie ich am Anfang schrieb: Es ist wichtig, was am Ende herauskommt, in diesem Fall 10 GBit/s oder 20 GBit/s Ethernetframes. Kommt halt auf den Anwendungsfall an, und das ist bei aller Technikverliebtheit entscheidend. Da sind dann die Module irgendwie doch vergleichbar. Bei jeder Funktion darüberhinaus ist die Frage ob ich die brauche. Beim Hydra NEM beispielsweise die 10 GBe-Ports und das SAS-Switching. Bei der HP-Loesung die zusätzlichen Ports und die Flex-Funktionaliaet. Braucht man das Feature ist es toll, das es da ist und ein Grund es zu verwenden und ein Ausschlusskriterium fuer die andere Loesung... ist es da und man braucht es nicht ... naja ... teuer bezahlte Extrafeatures. Wenn ich einfach nur 10 oder 20 GBit/s maximal brauche, und sich die Bandbreite ueber die blades verteilt und eine Blade auch mal mehr als nur 1 GBit/s pro Stream braucht und bis 10 GBit/s hoch gehen kann, ist Hydra die Loesung Wenn ich 10 GBe pro Blade mit 8 Uplinks auf 16 Downlinks brauche. Nun ... dann ist das eben keine Loesung. Wenn ich wirklich fuer jede Blade 10 GBit/s bis in den Backbone brauche, ist wiederum vielleicht die dedizierte Karte als PCI-E EM die beste loesung, weil ich das nur mit hohem Aufwand mit der Switchloesung implementieren kann. Hier sehe ich eine Schwaeche vom HP-Ansatz. Es gibt anscheinend kein Passthrough-Modul für 10 GBit/s von HP. Das erscheint mir eine echte Luecke in einem sonst im Ethernetbereich sehr vollstaendigen Portfolio zu sein, denn will ich allen 16 Blades 10 GBit/s garantieren, brauche ich zwei von den Connect-Flex-Modulen. Wenn ich die Rechnung noch mal aufmachen darf: (16x$699+16x$1399+2x$12199)=$57966 entsprechend $3622,88 pro Port im Vergleich zu $1699 bei einer Loesung auf Basis von einzelnen Karten in der S6k. Jaaa ... ich weiss Birnen, Aepfel .... aber ich bitte noch mal auf mein Grundtheorem "Es kommt zuallererst darauf an, was hinten rauskommt" zu achten .... Letztlich hat das nichts mit "HUUURRAAAA - Sun hat eine Loesung" zu tun, sondern ist einfach der Verwunderung entsprungen über den Preisunterschied bezogen auf 10 GBit/s. Das man da FC oder Infiniband-Module reinstecken kann ist toll, aber erstmal nicht Gegenstand der Diskussion. Es bleibt aber dabei, der Einstiegspreise bei HP ist wesentlich höher. Es ist toll, das der Einschub mehr kann. Die Frage ist nur, ob ich es in jeder Anwendung brauche. Ich habe bisher da noch keinen preisgünstigeren Weg gefunden bei HP, um jeder Blade einen 10 GBit/s Anschluss zu geben. Der zur Hydra vergleichbarere Weg mit dem Switchmodul ohne Flex ... der kostet genauso viel vom Interconnection-Modul her gesehen. Zum Kommentar: Das sind Listenpreise ... so vergleiche ich Preise immer. Es ist klar, das ein Kunde bei sowohl bei Sun als auch bei HP am Ende ganz andere Preise bezahlt. Aber Listenpreise sind das einzige öffentliche und vergleichbare Bewertungschema. Wie in diese Fragestellung die Feststellung passt, das 55% aller Blades von HP geliefert werden, entschliesst sich mir aber noch nicht so ganz. Meiner Meinung nach: HP ist einfach mit am längsten mit Blades im Markt und HP-Blades sind mit Sicherheit kein Ramsch. Ich finds aber interessant, das wann immer man ein wenig auf HP rumhaut, solch heftige Reaktionen bekommt ... |
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