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Gedankenspiel: Windows virtualisation mit Solaris,X4600 und X4500 und SunRaysMonday, March 5. 2007Comments
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Kurz-Braindump:
- Volle Windows-VMs brauchen inzwischen sehr viel Speicher: spätestens mit Vista reichen 512 MB nicht. Und der Speicher sollte auch wirklich physisch da sein, Windows verwendet den eh für Filesystem-Caching, auch wenn die Anwendungen ihn nicht jederzeit ganz nutzen. - Als Konsequenz daraus mehrere X2200 statt der X4600 verwenden: mehr Redundanz, mehr bezahlbaren Speicher pro CPU und nicht zuletzt geringere Kosten pro CPU. Auch wenn der Coolness-Faktor einer X2200 im Vergleich nicht ganz so hoch ist...
Was schätzt Ihr, wieviele Windows-Instanzen sich auf einer X2200 parallel laufen lassen?
Tja, mal wieder die ideale Gelegenheit, voll daneben zu treffen. Ich versuch's trotzdem..
Die X2200 hat 4 Cores, so ca. 10 User müßte ein Core packen, wenn man mal von Durchschnittsbenutzern ausgeht. Macht 40 User. Jeder im Schnitt max. 1GB für die VM, macht max. 40GB, die X2200 kann 64, das könnte also passen. Wenn man im Lauf des Jahres mit einem Nachfolger rechnet, der dank neuer CPUs 8 Cores bietet, reicht der Speicher immer noch, zumindest dann wenn man einen Teil der User auf 768M runterdrehen kann. Konkret ausprobieren würde ich das aber in jedem Fall, wird auch stark von den Anwendungen abhängen. Wenn man ein paar Entwickler mit J2EE-Umgebungen auf die Kiste losläßt, reichen auch 2 pro Core... Für sehr unterschiedliche Nutzungsprofile könnte ich dann der X4600 etwas abgewinnen, einfach weil mehr Ausgleich innerhalb eines Systems stattfinden kann. Da sich aber auch der pro Core verfügbare Speicher halbiert (bei 128GB ist doch Schluss, oder?), weiß ich nicht, ob das so prickelnd wäre. 128GB auf 16 Cores hieße 8GB pro Core, das wären dann nur max. 8 User pro Core Vergleich: 1 X4600: 128 User 3 X2200: 120 User Bei Einführung von Quad-Cores: 1 X4600: 128 User 2 X2200: 128 User I/O-Durchsatz müßte man natürlich auch noch genau anschauen. Sorgenfalten gäbe es da einige auszuräumen bevor im mich damit zu einem Kunden traute...
Im Grunde d´accord mit deiner Berechnung, aber ich weiss nicht ob man wirklich ein Gigabyte pro VM rechnen muesste. Für XP und 2000 muessten eigentlich 512 ausreichend sein.
Ausserdem musst Du noch beruecksichtigen, das du die die Maschinen ueberbuchen kannst.
Die Anzahl der möglichen User wird natürlich schwer davon abhängen, welche Software verwendet wird.
Wenn eine in Bezug auf CPU-Bedarf einfache Callcenter-Anwendung (begleitet von ein wenig Word und Excel) läuft, dann kann man sicher auch 20 User auf einen Core buchen. Beim Hauptspeicher bin ich skeptischer. Wir haben bei uns z.B. kürzlich einen eigentlich in Bezug auf Software anspruchslosen Arbeitsplatz auf 1GB aufrüsten müssen. Ok, evtl. hätte 768M auch gereicht. Grund: das Update einer einfachen Anwendung (Lexware Buchhalter) swappt plötzlich rum, wenn noch ein Notes Client und ein Excel offen ist - unter Windows XP. Einige Anwendungen sind ganz schön fett geworden, auch wenn anspruchsvolle Java Rich Client Anwendungen im Spiel sind, werden 512 schnell eng. Sagen wir mal so: vielleicht würde ich auch versuchen, im ersten Wurf mit 512M auszukommen, aber ich hätte wirklich kein gutes Gefühl, wenn nicht genug Speichersockel für das Doppelte da wären... Sind aber alles nur Aus-dem-Bauch-Schätzungen, mit richtig vielen Windows VMs auf einem Server habe ich auch keine Erfahrung. Was ich aus eigener Erfahrung zumindest sagen kann: logischer Speicher für eine Windows-VM sollte physisch vorhanden sein. Overcommitment von VM Speicher kann ich zumindest für Windows VMs nicht empfehlen, die Performance geht ruckzuck in den Keller, weil Windows nun einmal den kompletten Speicher für Caching verwendet.
Die Frage ist auch, wie weit man das System oversubscribed. Also in die Kalkulation mit einbringt, das nicht alle Nutzer gleichzeitig aktiv sind.
Nachtrag:
Wieviel User so ein System vertragen würde, ist im Grunde ein Randthema. Die angerissenen Punkte rund um Provisioning, zentrales Backup, Verfügbarkeit sind im Grunde viel spannender. Da steckt im Konzept schon einiges, das schlicht Spaß machen würde auszuprobieren - vom Mehrwert mal ganz abgesehen. Möchte das Thema daher nicht zu sehr mit Sizing-Diskussion strapazieren.
Ich habe hier zwar keines der angesprochenen Systeme stehen, aber noch ein ungenutzes Core2Duo-Notebook ... das sollte sich doch als experimentierplattform eignen.
Ich werd mal sehen, das mir zwei SunRays fuer dieses Experiment ins Haus kommen ... ich will sowieso mal auf die SunRay2 umsteigen.
Noch ein Kommentar zu rdesktop. Sun bietet "neu" native das RDP Protokoll an. Man müsste noch anschauen wie/ob das weiterleiten von USB Devices (z.B. Memorysticks) funktioniert.
Wenn ich mir die obere Lösung vorstelle, gibt es einen sehr wichtigen Aspekt für die Akzeptanz der Lösung. Man "klaut" allfälligen Windows-Desktop-Teams nicht die interessante Arbeit (Desktop Builds generieren etc.), aber rationalisiert sehr viel langweilige Aufgaben (OS Provisioning, Neuinstallationen). Das ganze muss man eben auch noch dem (Windows-)Management verkaufen können, vorallem wenn die Lösung aus der Unix-Schiene kommt. Aber mit einem attraktiven Price-Tag lässt sich heutzutage viel machen
Ich habe mir mal ein Scratchpad dafuer unter http://wiki.c0t0d0s0.org/index.php/Desktopvirtualisierung_mit_XEN angelegt
Habe mal schnell die Hardwarekosten überschlagen. Laut meinem Kollegen kostet bei uns ein standard Desktop PC mit 1GB Ram ca. 500$ in der Anschaffung (ich rechne in Dollar, da ich den Sun US Shop benutze).
Wenn man zur Sicherheit davon ausgeht, dass man 1GB Ram für eine Windows-Kiste benötigt kriegt man auf die X2200 30 Instanzen. Ich lasse mal den externen Storage weg, da hier durch den Klonmechanismus die Erfahrungswerte fehlen. Jedoch kann man bei "classic" Desktops von 3-6GB für OS/Apps ausgehen. (=>Thumper ca. 2$/GB Der Preis beläuft sich somit für die Server-Hardware (alles ohne Wartung/Rabatte) auf $14000. Dazu kommen 30 Sun Ray 2 (ohne Tastatur/Bildschirm, welche in den Firmen meist schon existieren/bzw. bei beiden Konfiguration angeschafft werden müssen). Die 30 SunRays kosten $11220. Die Gesamtsumme beläuft sich auf $25321 Dies macht einen Anschaffungspreis pro ThinClient von $844. Im Vergleich zum Desktop PC beträgt der Unterschied also ca. $350. Ein solcher Unterschied ist meines Erachtens recht wenig, wenn man die TCO anschaut, welche ein Mehrfaches des Anschaffungspreises ist. Und eben bei der Reduzierung des TCO denke ich, könnte die obere Lösung unschlagbar sein.
Was man vielleicht auch noch mit in die Gleichung bringen sollte: Produktivitätsgewinn. Wenn es mich nunmehr nur noch wenige Minuten kostet, einen Arbeitsplatz auf den Zustand von beispielsweise heute morgen zu bringen, statt zum System zu laufen, es abzuholen, ein neus System aufzustellen, es online bringen, dann ist da ein aeusserst interessanter Faktor. Ich rede nicht von den Kosten fuer den Admin, sondern von den Kosten für den Mitarbeiter, der gefühlt nicht ohne PC arbeiten kann.
Was mir da noch einfällt: Man könnte die Installationen weitestgehend zustandslos (vulgo: leicht wegschmeissbar) auslegen, wenn man auch auf diese virtuellen Maschinen in eine Anmeldedomän einfügt, und die Userprofile dann auf einem Samba Filesserver auf einem der Thumper vorhält.
Dann sollten sich auch die ganzen Boot-iSCSI-Volumes auf dauer recht ähnlich bleiben.
Korrigier mich bitte wenn ich falsch liege.
ZFS benutzt ja den freien Speicher als Cache. Da das Basis Image (Grösse < 5GB) ja bei allen Instanzen gleich ist, sollte dieses durch den ständigen Zugriff ja dauernd im Memory liegen. Disk Performance würde dann nur noch für die Deltas benötigt.
Antwort im Stile nach Radio Eriwan: Im Prinzip ja ... praktisch muesste man sich das mal angucken, da ja auch andere anwendungen, die auf den Thumpern laufen den Cache moeglichweise befüllen. Aber bei 16 GB Cache (naja, etwas weniger) sollte das nicht so das Problem sein ...
Habe mal das Stromsparpotential ausgerechnet.
Ausgehend von der obigen X2200 die für 30 Clients ausgelegt ist: Leistungsaufnahme X2200 = 376W Leistungsaufnahme SunRay2 = 4W Leistungsaufnahme PC = 60W Betrieb 1xSunRay+Serveranteil= 17W Ersparnis ca. 40W Macht bei 10c/kWh 35€ Ersparnis pro Jahr und Arbeitsstation. Oder anderst gesagt, bei 30 Arbeitsplätzen spart man 1000€/Jahr. Alles mit Vorsicht zu geniessen natürlich |
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Wed, 23.05.2012 00:11
I remember this being drummed
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Mon, 21.05.2012 18:04
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Mon, 21.05.2012 04:44
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Sat, 19.05.2012 09:50
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Marc Hamilton wrote about the preview of xVM, our virtualisation technology, in his blog. I wan´t to add some thoughts to it. I´ve talked with some customers about xVM in the last few days about our upcoming virtualisation. And one comment was "Hey, you´
Tracked: Oct 05, 20:58